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Christliches Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden im Fürstenthum Osnabrück : zum Gebrauch beym öffentlichen Gottesdienste und bey der Haus-Andacht ; nebst dem gewöhnlichen doppelten Anhange [Lieder-Anhang [und] Gebethe [und] Die Epistolischen und Evangelischen Texte [...]]
Entstehung
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der Stadt Jerufalem.

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ffenbar wurde. Bey dem An- Rede und mit Thränen sie zu Fange der Belagerung vereinig bewegen suchte, so wurden doch Vorstellungen nur mit en sich die drey aufrührischen alle Rotten jum tapfern Widerstan: Schimpfworten und sogar mit Viele Ein­De gegen die Romer, fügten Pfeilen erwiedert. ihnen durch heftige Ausfälle wohner suchten indes durch die vielen Schaden zu, und setzten Flucht ihre Errettung und er: bey einem derselben selbst den hielten auch solche, wenn sie an: Titus in die äußerste Gefahr.ders der Wachsamkeit und den Allein jene Vereinigung dauerte Schwerdtern der Besaßung zu nicht lange. Johannes über entgehen vermochten, durch die wältigte durch List und Gewalt Gelindigkeit des Titus. die Parthey des Eleazar, und aber als Gefangene in die Hån= bemächtigte sich unter vielem de der Römer fielen, wurden Blutvergießen des ganzen Temin so großer Menge in dem pels. Die Vertheidigung der Angesicht der Stadt gekreuzi­Stadt war also zwischen ihm get, daß nach Josephi Ausdruck und dem Simon getheilet; die es zulegt an Raum und Holz indes nicht aufhörten, sich un- zu Kreuzen mangelte. Ein ge tereinander zu bekriegen, bald nur die Römer ihnen ei nige Ruhe ließen.

Die

so wiß sehr merkwürdiger Anblick vor einer Stadt, deren Eins wohner die Kreuzigung Christi Nachdem Titus den Juden dem Pilatus mit der größten vergeblich den Frieden anbieten Wuth abgedrungen hatten! laffen, ward die Belagerung Titus ließ inzwischen diese mit großem Eifer fortgefeßt, Grausamkeit zu, um zu versu­und gegen das Ende des Aprils chen ob vielleicht die Furcht vor die erste Mauer, und fünf Taseiner gleichen Bestrafung die ge nachher die andere eingenom: Hartnäckigkeit der Belagerten men, und obwohl die Juden sich überwinden mögte. Aber so we: der lestern wieder bemachtig: nig dieses, als die bereits sehr ten, folche doch nach einer drey- zunehmende Hungersnoth, noch tägigen Bestürmung mit einer auch die wiederhohlten Warnun­großen Niederlage der Juddn gen des römischen Feldherrn, völlig behauptet. Wenige Tage die Stadt, den Tempel, und nachher ward der Angrif auf die ihr eignes Leben zu retten, vers Burg Antoniam gerichtet. Timogten etwas bey diesen gånz: tus ließ zwar nach seiner guti- lich Verstockten auszurichten; gen und mitleidigen Gesinnung fie sagten vielmehr dem Tito die Belagerten abermals durch selbst mit untermengter Ver: den Josephum zur Uebergabe schmåhung, daß sie lieber ster: ermahnen; allein ob dieser gleich ben, als sich ergeben wollten, durch eine sehr nachdrückliche und beriefen sich dabey frech auf