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Christliches Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden im Fürstenthum Osnabrück : zum Gebrauch beym öffentlichen Gottesdienste und bey der Haus-Andacht ; nebst dem gewöhnlichen doppelten Anhange [Lieder-Anhang [und] Gebethe [und] Die Epistolischen und Evangelischen Texte [...]]
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Von Gottes Wefen

daß er der Allerhöchste ist, das bitten und drauf dens im Himmel und auf Erden; ken, weil alles Jrdsche wans und soll gerühmt zu jeder delbar, daß du mir wollest Frist, auch angerufen wer- schenken ein unvergånglich den, als Ursprung aller, Erbe. Dinge.

5. Gott, du bist an 2. Gott! du bist einig allem Ort, und gar nicht zu für und für, nichts sind dersermessen: ob einer hier ist Heyden Götter: kein Heil oder dort, ist er dir unvers noch Trost ist ausser dir, kein gessen. Laß mich nicht zwei­Helfer noch Erretter. Laß feln, wo ich sey, könnst du mich, o Herr, auf dich al- dich mein annehmen: auch lein von ganzem Herzen was ich thu, laß mich das trauen: die einzig nur erge bey des Bösen vor dir schås ben seyn: auf niemand an: men, und überall dich fürch­ders bauen, und deiner nur ten. mich rühmen.

6. Unendlich ist, Herr, 3. D Herr, mein Gott! deine Macht, zu retten, die du bist ein Geist, und thei: dich lieben; und wenn der left auch uns allen, an Ga: Frevler tich verlacht, Ges ben aus, was geistlich heißt, richt an ihm zu üben. Gieb, nach deinem Wohlgefallen. daß sich deiner Allmacht Laß mich stets geistlich seyn Schuß, fort über mich ers gesinnt, daß, wann ich vor strecke; mich auch nicht Men: dich trete, ich deine Kraft schen- Grimm und Truß, in mir empfind, und dadurch nur deine Strafe schrecke: dich anbete, im Geist und du Richter meiner Seele. in der Wahrheit. 7. Voll höchster Weiss 4. Du bist, o Gott! von heit bist du, Gott, die nies Ewigkeit, chn Anfang und mand kann ergründen: wie ohn Ende. Gieb, daß ich, groß und schwer auch ist die von der Eitelkeit des Zeits Noth, weißt du doch Rath lichen, mich wende: aufzu finden. Gieb, daß ich, zu daß ich möge immerdar der Seelen Ruh, auf dich werf