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Christliches Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden im Fürstenthum Osnabrück : zum Gebrauch beym öffentlichen Gottesdienste und bey der Haus-Andacht ; nebst dem gewöhnlichen doppelten Anhange [Lieder-Anhang [und] Gebethe [und] Die Epistolischen und Evangelischen Texte [...]]
Entstehung
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Von der Erkenntniß der Religion

6. Doch nicht genug: es Mel. Es ist das Heil uns komm. ist ein Gott, zu sagen. Oft Du bist, o Gott, von leugnets doch der Mensch Ewigkeit, und bleis durch sein Betragen, wenn best ohne Ende, die Welt er, als wir kein Gott, in so groß, das Meer so breit, Sünden wandelt und gott- find Werke deiner Hände. los handelt. Des Himmels Bau, der

7. Du sagst: Gott ist und Erden Last, und was du, fennt mein ganzes Leben. Herr, geschaffen hast, lehrt Bist du ihm denn auch recht uns dein Wesen kennen. zum Dienst ergeben? Fühlt 2. Du bist voll Licht und Dank und Gegenliebe dein Majestät, voll Herrlichkeit Gemüthe für feine Güte? und Stärke. Wer deine

8. Im Wohlstand troz: Größe nicht versteht, den zig, zaghaft in Beschwerden, lehren deine Werke, daß du vergöttert man oft Dinge der Herr der Herren bist, dieser Erden; macht Geld daß deine Macht unendlich zum Trost; hält Fleisch für ist, im Himmel und auf seinen Retter; elende Göt. Erden. ter!

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3. Wer ist, den nicht der 9. Drum Menschen ler: Sinnen Licht auf diese Fra: net, Gottes heilgen Willen, gen leitet; wer hat das Erd mit Redlichkeit und Hers reich zugericht, den Himmel zenslust, erfüllen: sonst wer ausgebreitet? Wer hat der det ihr, beym Ruhm des Sternen großes Heer, das Glaubens, ligen; euch selbst tief und stark umdammte betrügen. Meer, so wunderbar ers 10. Laßt euch sein Wort schaffen? den Weg der Wahrheit leh: 4. Groß muß der seyn; ren: durch Glauben und unendlich reich an Weisheit, durch Liebe ihn zu ehren; Kraft und Stärke; ein Wes bis er euch cinst zum Him: sen, welchem keines gleich; mel wird erheben, bey ihm der so erhabne Werke her­zu leben. vorgebracht und aufgeführt,

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