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Doch mit der Siegesfahne, hocherhaben, Bricht er hervor, der Morgensonne gleich. Er schwebt empor, zum Vater in der Höhe, Die Himmel feyern ihren Jubeltag. Einst kehrt er wieder, aber Wehe, Wehe! Wer vor dem Richter nicht bestehen mag.
Preis ihm, der unser Heiligthum gegründet, Das, gleich dem Himmel, eine Welt umschließt! Er gieng voran. Wer Ruhe sucht, der findet Sie in dem Licht, das aus dem Urquell fließt. Er gieng voran. Die Menschheit steht betroffen, Ein heilger Schimmer wallt um seine Bahn. Wer mit ihm wandelt, sieht den Himmel offen; Er hat Gott und der Welt genug gethan. Es kommt sein Reich in Glauben, Hoffnung, Liebe; Durch ihn wird einst die Menschheit ausgeföhnt. Die Wahrheit blühet mit verjüngtem Triebe Wir ruhen. Und der Friede wird gekrönt.
3.
Ich glaube an den heilgen Geist auf Erden, In dem die fromme Tugend lebt und webt. Die Kirche muß durch ihn geweihet werden, Er ists, der alle Heiligen umschwebt. Das Herz wird frey. Die Sünde ist vergeben,


