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Horcht! das hohe Lied der Seraphinen! Milder Klang im sanften Sternen Licht! Jauchzet, Brüder, wenn der Tag erschienen, Wo das Leben aus dem Grabe bricht! Welch ein Glanz in jener Himmelsferne! Welche Freyheit in dem Weltenraum! Freut euch, Seelen; ach auf jedem Sterne Blüht verklärt ein goldner Lebensbaum. Heilig, heilig, heilig! Gott erscheinet Segnend, liebend, auf der Sonnenbahn Und die letzte Thrane ist geweinet Und der Tag der Seligkeit bricht an. Grosse Liebe, süsse Freudenquelle, O wie schön ist deine Erdenwelt! Grosse Liebe, o wie mild und helle Blickt die Zukunft aus dem Sternenzelt. Halleluja! Betet, lobet, danket! Gott ist unser größtes, bestes Gut. Liebet, hoffet, wenn das Schifflein wanket, Wohlgethan ist, was der Vater thut. Preis und Dank! Dein, dein ist unser Leben, Unsre Liebe, bis das Herze bricht, Bis wir einst dich würdiger erheben, Vater, dort vor deinem Angesicht.
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