Anhang.
Mel.Dewigkeit, du donnerwort zc. heilst du mich. Wie tief erniedrigs du
1053. Der bu der strafen teßt du dich! Lief bis zum tob
am du der sklaven schmach empfingst, Du als ein fluch am holze hingst.
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meiner statt getragen haft; Für mich den tod erlitten! Wie soll ich dir gnug dankbar seyn, Daß du durch leiden, tod und pein Das leben mir erstritten? Herr, deffen eigenthum ich bin, Nimm ganz zu deinem dienft mich hin.
* 7. Bloß auf das meine durit ich sehn, und, flatt dem nächsten beyzustehn, Jhm meinen dienst versagen; Da du, Herr, selbst zu dienen kamf, Die schwersten burden auf dich nahmst, um fie
und schweiß dem nächsten gern.
2. Croft hab ich ja allein durch dich. So ftärket auch dein leiden für uns zu tragen? Wie du, dien mich zu meinen schwersten pflich- ich, von trägheit fern, In müh ten. Ich schaue, Herr, auf mei ner bahn Stets glaubensvol dein vorbild an, Den gang darnach zu richten. Mich schreckt fein noch so steiler pfad, Da ihn dein fuß vor mir betrat.
8. Du, Jefu, selbst bifis, der mich stärkt, Daß nicht mein herz sich unsermerkt Von deinem pfad entferne. Da ich dir ganz mich schuldig bin, Hilf, daß van die ich edeln sinn und selbstverlengs nung lerne; Denn für das heil, Herr der welt, für mich hintan- das du gewährst, Ift dieß der gefehet. Was auch mein her, dank, den da begehrt.
3. Nichts ist, was mich gefess felt hält. Du haft den hinumel,
liebt, opferts doch Dir gern auf, weil es nichts so hoch, Als deine
Mel. Herzlich lieb hab ich dich, zc.
Itebe, schänet. O wie so viel hab
ih in ihr! Du dankst mir nichts, 1054. 11m snade für die
4. Wer nur nach sinnenlust be gehrt, Der ist, o Jesu, dein nicht werth, If fleischlich, ist verblen Det. Leg leiden auf; ich bin bereit. Du, Stifter unfrer seligkeit,
Fleht iefus biutig und entstellt, Da fünder ihn verspotten. Durch alle glieder to bet schmer;; Doch rührt sein liebevolles her: Das beil so wilder rotten. Von ihnen, die voll grimms ihn schmähn, Kehrt
Bist auch durch sie vollendet. Dir, fi fein fanfter Blick auf den, Den der mir diese bahn erst brach, Trag' ich das treu; nun willig nach.
ihre wut in ihm entehrt, Und, daß es erd' und himmel hört, Ruft er: vergieb! Führ, Water, nicht Sie ins gericht! Was sie ist thun, verfehn sie nicht.
<. Mich schreckt nicht roher spot ter hohn. Du auch ließift in der dortenkron' Gelaffen dich ser spotten. Sollt alle welt auch wider dich und wider deine lebre
buld, duld
2. Erfaunt bewundr' ich solche Die mit so göttlicher ges Go bittrem haß begegnet;
sich Aus haß zusammenrotten; Ach! nicht nur mit geduld ibn Ein weltfinn fcheu des frevlers trigt; 3um wärmsten mitleid fpott! Er ehrt mich; er ist ruhm ben gott.
auch bewegt: Die mörder gar noch fegnet. Herr, dieß dein 6. Auch hab ich auf mein hers fegnendes gebet hat uns auch ftets acht, Daß es nicht stols nach ewigs heil erfleht. Auch uns fagt eitler pracht, Nach ruhm und es, su anfrer rub, Erbarmen bobeit, seize. Vou allem stolie und vergebung zu. Herr, sey ges
lobt!


