16
Anhang.
Mel. Hersliebster Jefu, was haft zc. Mel. Herzlich thut mich verlange
1049. Der bu für uns dich
in den tod gege 1050. Du, der aus edlens
suns dern heil errang! Du, den fein herz voll liebe Für uns zu bluten drang. D mit wie schweren plas gen Schloß deine laufbahn sich! Welch zittern und welch sagen Befiel am dlberg dich!
2. Schon lag vor deinen blit: ten Dein ganzes leiden da; Von des verräthers tücken Sum freuz auf golgatha. Du sahst die gras
3. Des ew'gen sohn tritt, gleich| beshöhle, und fühlteft todesals menschenkinder, In unfrewelts Der heil'ge büßt für fünder: Des lebens fürst will selbst,( wer fann das fassen?) Am Freus erblassen.
noth. Betrübt war deine seele; Betrübt bis in den tod.
Ben, Wie kann ich gnugsam deine treu erheben! Wie herrlich seigst du im eridsungswerke Der liebe stärke!
2. Was ist der mensch, daß du fein fo gedenkeft? Für ihn dich felbst so tief ins elend senkest? Du willst die ftrafen, die wir felbft verschulden, Für uns er dulden?
3. Auf dich, der menschen bes fter, Drang angst auf angst her:
4. Kannst du, o mensch, so hohe ju, und doch hing niemand fes gnadenzeichen, So große runder ster An feinem gott, als du. feiner lieb' erreichen? Thut er ,, Sollt' ich den kelch nicht trinken, nicht mehr, vom staub uns zu er: ,, Den mir mein pater beut?" böhen, Als wir verstehen?
Dieß ließ dein herz nicht sinken; Wars gleich voll bangigkeit.
s. Alreiser rath! auf dir steht mein vertrauen! Gelüftet engel selbst, dich zu durchschauen; Solt ich nicht dich, von danke hingeris fen, Anbeten müssen?
4. Nach seinem rath zu leiden, Bleibt dein entschluß doch fest, Der dich so hobe freuden Von fern erblicken läßt. Um millionen 6. Here, lehr mich felbft des seelen Vom tode zu befreyn, Willst heiles größ erkennen; Dich meidu den tod felbst wählen; Nicht nen herrn in that'gem glaubenschmach noch marter scheun.
nennen, Den ganzen troft von tilgung meiner fünden Gerührt empfinden.
s. Zwar aus der Bosheit fülle Strdmt auf dich wilde wut. Doch welche geiftes stille! Welch uner: * 7. Jch, Heiland, flieh zu dei schrockner muth! Du scheuest kei nen offnen armen; Gewiß, du( ne schmerzen, Womit ihr grimm werdest meiner dich erbarmen. dir droht. Zu schwer wird deinem Nein! du verstößeft nicht, die fün herzen Selbst nicht der Freuzested. den haffen, und dich umfassen.
8. Ja! hülf' und troft find ich ben deinem Freuze. Gieb nun auch, daß dieß freu mich dring" und reize, Dich, den erwerber aller gus ten gaben Recht lieb zu haben. 9. Dir, Jesu, leb ich; dir will ich auch sterben. Ich weiß, du Lägt die deinen nicht verderben;
6. Der menschen heil zu fördern, Gabst du mit sanftem finn Dich willig deinen mördern Und ihren martern hin. um dich war alles trübe; Doch du bliebt ruhevoll. So stark war deine liebe Zu uns und unserm wohl!
* 7. O freund der menschenlinder, Den ehr' und preis nun Hilfs, daß ich nicht im legs schmückt! Wie hoch bast du uns
fünder, Durch deinen tod bes
ten kampf erliege, und Berbend fiege.
glückt! Er beilet das gewissen; Startt


