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Neues Braunschweigisches Gesangbuch : nebst einem kurzen Gebetbuche zum öffentlichen und häuslichen Gottesdienste
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Von den göttlichen Eigenschaften insbesondere. 23

herze, Daß es vor deinem wort wahrheit, trüget nicht, Was sich scheut. Gieb, daß ich nie er saget, das geschicht. leichtsinnig scherze Mit deiner 3. Seine gnade soll nicht strafgerechtigkeit. Nie werde das von mir gewagt, Was dein befehl mir untersagt.

weichen, Wenn gleich alles bricht und fällt; Sie foll ihren zweck erreichen, Den sie ewig sich gestellt. Ist die welt voll heucheley; Gott ist fromm, gut und getreu.

5. Doch laß mich auch mit festem glauben Dem worte deiner gnade traun. Wer kann den trost uns jemals rauben, Den wir auf dein versprechen baun? Du bist ein fels, dein bund steht fest, Wohl dem, der sich auf gott verläßt!

4. Will die welt den fries den brechen, Hat sie krieg und streit im finn; Gott bält immer sein versprechen, Shm vertraun ist stets gewinn. Denn er bleibet immerdar, Was er ist, und was er war.

6. Wie start sind unsers glaubens gründe! Hier ist dein wort, das niemals trügt. Und daß dies allen beyfall finde, Hast du den eid hin: zugefügt, Wahrhaft'ger! was dein mund beschwört, Ist völlig unsers glaubens werth.

5. Laßt sein antlig sich verstellen; Ist sein herz doch treu gefinnt, Und bezeugt in allen fällen, Ich sen sein geliebtes kind, Dem er beide hånde reicht, Wenn auch alle hoffnung weicht.

7. Laß, seele, laß dich dies beschämen. Vertraue gott, der treu es meynt. Such ihn zum muster anzunehmen;" Der wahrheit freund, der lügen feind, Beweise dich, als gottes kind, Dem treu und wahr heit heilig sind.

Mel. Alle welt, was lebt. 31. Wicht eicht, ihr berge! fallt, ihr hügel! Berg und felsen stürzet ein; Gottes treu hat dieses siegel, Sie soll fest und ewig seyn. Laßt den weltkreis untergehn; Gottes gnade muß bestehn.

2. Gott hat mir ein wort gesprochen, Seinen bund mit mir gemacht, Der wird nim­mermehr gebrochen, Bis er alles hat vollbracht. Er, die

6. Er will friebe mit mit halten, Wenn sich schon die welt emport; Shre liebe mag erkalten, Ich bin seinem her. zen werth. Und wenn höll und abgrund brüllt, Bleibt doch er mir sonn und schild.

7. Er, der herr, ist mein erbarmer, So hat er sich selbst genennt; Welch ein trost! nun werd ich armer Nimmermehr von ihm getrennt. Sein ers barmen läßt nicht ihn Sich mir jemals ganz entziehn.

8. Nun so soll mein ganz vertrauen Unbeweglich auf ihm ruhn. Felfen will ich auf ihn bauen, Was er sagt, das wird er thun. Erd und h m mel kann vergehn, Doch sein bund bleibt ewig stehn.