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Vom Daseyn und
4. Sinkt in den staub hin! betet an! Jehovah ist der höchste! Er ists allein! und keiner kann Ihm gleich seyn, ihm der nächste! Gott spricht: ich bin allein der herr, Ich bin, ich war, ich werde Seyn, der ich bin: kein anderer, Im himmel, auf der erde, Hat meinen ruhm und namen.
5. Und ewig bleibst du mir allein Der gott, an dem ich hange! Und ewig solls kein andrer seyn, Von dem ich heil verlange! Mein ganzes leben weih ich dir, Mein gott, auf den ich traue! Und weiß gewiß, einst giebst du mir, Daß ich dein antlig schaue, Dich selbst, du unsichtbarer!
7. Sott
Mel. Christ, unser herr, zum. ott, mache du mich selbst bereit, Vor deinen thron zu treten, Und deine große herrlichkeit Voll ehrfurcht anzubeten. Laß, herr, vor deinem angesicht Mein herz sich deiner freuen, Und einen strahl von deinem licht Die finsterniß zerstreuen, Die mich hier noch umgiebet.
2. Du bist der herr, und keiner mehr, Nichts sind der heiden götter, Nur dir gebühret preis und ehr, Kein helfer, noch erreiter Ist ausser dir; laß mich allein Auf dich, o herr, vertrauen, Mein ganzes leben dir nur weihn, Mein glück nur auf dich bauen, Und dich niemals verleugnen.
Wesen Gottes.
3. Du bist der höchstvollkommne geist, Der vater aller geister; Dich preiset, was vernünftig heißt, 21s feinen. herrn und meister. Laß meiner feele hohen werth Mich reine tugend lehren, Und so wie es dein wort begehrt, Dich ungeheuchelt ehren, Im geist und in der wahrheit.
4. Du bist, o gott, von ewigkeit, Und wirst allzeit bestehen; Es bleibet deine herrlichkeit, Wenn himmel selbst vergehen. Laß von der erde eitelm tand Mein herz sich stets erheben 3u meinem wahren vaterland, Und nur nach dem mich streben, Was ewig mich erfreue.
5. gott, was seyn wird, ist und war, Und was wir thun und dichten, Das ist dir alles offenbar; Du wirst einst alles richten. Laß mich dein heilig auge scheun, Aufrichtig vor dir wandeln, Und, deines benfalls mich zu freun, Auch dann rechtschaffen handeln, Wenn finsterniß mich decket.
6. Unendlich ist, herr, deine macht, 3u retten, die dich lieben, Und wenn der frevler dich verlacht, Auch rach' an ihm zu üben. Gieb, daß mich deiner allmacht schuß Stets, als ein schild bedecke, Mich auch nicht menschen grimm und truk, Nur deine strafe schrecke; Du tödtest leib und seele.
7. Voll höchster weisheit bist du, gott, Kein mensch


