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Hannoversches Kirchen-Gesang-Buch : nebst einem Anhange neuer Gesänge und einem Gebetbuche ; auf Sr. Königl. Groß-Britannischen Majestät Allergnäd. Befehl hrsg.
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108 Die Beschreibung von der Zersöhrung Jerusalems.

en gewannen jeit zur gegenwehr,| schlagen wurden. Jofephus ges end nöhtigten sogar den Syri- richt selbst in die gefangenschaft fchen statthalter mit einem sehr der Römer; erhielt aber durch die beträchtlichen verlust zum abzuge. fürsprache des Titus, und weil er Dieser anscheinende vortheil ver- dem Vespasian die künftige gelans mehrte ihnen zu ihrem unglück den gung zur kaiserlichen würde vors muht: Die damahls fast allge- ber sagte, fein leben, und nach der meine erwartung eines irrdischen erfüllung dieser seiner vermuhs erretters and machtigen beherr- tung auch die frenheit. Vespasian fchers stärkte ihre eitele hofnung, bemächtigte sich gar bald des gans sich von der beherrschung der Rd- zen Galilda; wobey viele taufens mer zu befreyen, und der krieg wi- de erschlagen, oder als leibeigene der selbigeward mit groffer heftig verkauft, oder sonst in eine elende teit beschloffen. Man machte dazu sclaveren geführet wurden. Aberall die stärksten zurüstungen, InJerusalem und den übrigen ges wählte in Jerusalem den Joseph genden des Jüdischen landes häufs sinen sohn Gorions, nebst dem ho- te sich gleichfals aufruhr und Benpriester Unanus, in Idumaa elend. Die parthen derer, die auf den Eleazar, und in Galilda Jose den krieg drungen, verübte gegen phum einen sehr verständigen und diejenigen, die zum frieden richs tapfern mann, der diese geschichte ten, die äussersten gewaltthätigkeis hinterlassen hat, zu anführern; ten. Mit ihnen verband sich unter und fing die feindseligkeiten in der anführung des Eleazar eine verschiedenen gegenden, doch meh- andere art von räubern, die Zelos rentheils mit sehr grossen verlust ten oder eiferer genannt wurden, an; wie denn allein vor der stadt weil sie unter dem vorgeben sines besondern eifers für religion und freiheit die größten grausamkeis ten begiengen; und plünderung und mord breiteten sich allenthals ben aus. Der hohepriester Anas nus fuchte in Jerusalem dies fer bösen rotte einhalt zu thun; als aber Johannes von Giscala, ein sehr berüchtigter bdfewicht, nach Jerusalem kam, und die Zes loten daselbst auf seine feite brachs te, auch 20000 Idumaer in die fladt zog; so ward die parthey des Ananus überwältiget, und dieser hohepriester, den Josephus als einen der besten männer der das mahligen zeit beschreibet, neb 12000 der vornehmsten einwohs ner getödtet.

scalon über 18000 Juden ihr leben einbüßten.

Vespasianns eroberte in dem folgenden jahre unter vielem blutvergieffen die um Jerusalem liegenden festen örter, und näherte sich darauf dieser bauptstadt des

Just

Die Chriften hergegen waren der warnung ihres Heilandes ein­gedenk, und sezten sich durch ihre Bucht in die benachbarte stadt pella in sicherheit.

Als der Römische Faiser Nero Diesen allgemeinen aufstand der Jüdischen nation erfuhr, trug er dem Vespasianus, einem sehr ers fabrnen feldherrn, den krieg wider bie Juden auf; der nebst seinem sohn, dem Titus, mit einem jahl zeichen heere den anfang dessel ben in Galiläa machte. Josephus hatte daselbst 100000 mann vers fammlet; allein das schrecken jerftreuete solche sogleich bey der ankunft der Römer, und Josephus ward gendhtiget, mit dem reft sei wer truppen sich in die feftung Jo­tapata zu werfen; welche nach einer tapfern sertheidigung eros bert, und 40000 Jüden daber ers