115
Fußes herausquellende Blut 1dsche aus die Verirrungen und Fehltritte, mit wels chen ich von meinem Gott abgewichen bin.
4. Küsse die Wunde des rechten Fußes, und habe Reue und Leid.
großer und heiliger Gott! alles, so gar die unvernünftigen Geschöpfe dienen dir, erfüllen deinen Willen! und ich unwürdiger Sünder widersetze mich dir, achtete deine Befehle nicht, verwarf deine gütige Liebe gegen mich, und übers trat frey Deine heilige Gebothe. Ach ich bekenne meine Ungerechtigkeit, ich verabs scheue alle meine Sünden, sage ihnen ab, und bereue herzlich, und das zwar meist darum, weil ich dich, o! aller Liebe were theste Güte, dadurch beleidiget, in dir einen Abschen gegen mich erwecket, und also dein göttliches Herz verwundet haz be; ach gieb mir, daß ich noch mehr Reue habe, und dadurch von deiner Seis te deine Liebe, von meiner Seite aber Vergebung erlangen måge. Dafür bitte ich demischigst durch die Bunde des rech
ten


