Anhang einiger Gebete.
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Aber das weiß ich, daß, wenn es erschei nen wird, es denen nicht anders als wohl gehen kann, die dir, Herr Jesu, gleich gefinnt zu seyn, mit allein Ernst sich bestrebt haben. So wandle ich denn auf der Bahn der Tugend mit gestärktem Eifer fort. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er wird mir Weisheit und Kraft verleif: n, wenn ich sie aufrichtig fuche, er wird mir Trost und Freude ins Herz geben, so viel ich nöthig habe; er wird mir vergelten nach seiner Güte.
Der du uns mit deinem Blute dir zum Eigenthum erwarbst, und uns Sündern, uns zugute, schmache voll an dem Kreuze starbst! Ach, wie viele deiner Christen dienen, Herr, noch bösen Lüsten, und vers geffen dein Gebot, deine Schmach und deinen Tod!
2. Ach, wann werden wirs erkennen, wozu du gestorben bist? Wann uns nicht blos Christen nennen, sondern thun, was christlich ist? Wann, um deines Todes willen, Jesu, dein Gebot erfüllen, und den Lüsten widerstehn, weil sie deine Leiden schmåhn?
3. Wer dich sieht von Gott verlassen, in der tiefe ften Traurigkeit, dich, Erldser, sieht erblassen, nach vollbrachtem schweren Streit; und läßt doch zum Dienst der Sünden seine Lüfte sich entzünden, der hat nicht an deinem Heil, nicht an Gottes Gnade Theil.
4. Mei


