für verschiedene Umstände des Lebens. 259
heit, ach! wie viele Menschen reibt sie auf?. Våter, Mütter, Brüder und Schwestern, Erwachsene und Kinder nimmt sie dahin, und versetzt uns alle in Angst und Trauer.
Gut ist es zwar, o Gort! daß du uns ges demüthiget, und so ein kräftiges Mittel zu unfrer Besserung ergriffen bast.- Ach! möchten doch durch den nahen Anblick des Todes alle Herzen gerührt, zu dir hingerissen, und auch die größten Sünder zur Buße und Bes ferung ihres Lebens ermuntert werden! Möchte auch dieses recht bald geschehen, damit du das Gebeth der Unschuldigen und Büßenden um so geschwinder erhören, und dieser fürchterlichen Plage ein Ende machen könntest.
Vater im Himmel! sey gnådig uns armen Sündern und nimm diesen bittern Kelch des Leidens von uns!- Erleuchte die Aerzte, daß fie die Krankheit richtig erkennen; segne die Arzneyen, daß sie den Kranken helfen und befiehl dem Todesengel, daß er nicht mehr schlage und würge.
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Wenn es aber dein Wille ist, o Gott! daß dieses Uebel noch langer daure, und daß noch mehrere Menschen daran leiden und sterben sollen:- Sun so geschebe dein beis ligster Wille! Nur um dieses bitten wir dich: Laß doch keinen von uns unvorbereitet, in deis
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