für verschiedene Umstände des Lebens. 257
Gebeth
um einen Regen.
Wenn ich den Himmel schließen, und keinen Regen werde fallen lassen; mein Volk aber sich bekehret, mich anflehet, bei mir Hilfe fucht, und wegen seinen Sünden Buße wirket, so will ich es vom Himmel erhören, ihm feine Sün= den verzeihen, und ihrem Lande Segen geben. Sagt Gott im 2. Buche der Kronit, VII. Kap. 13. Vers.
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O Gott! du bist der Herr der Natur! Regen und Sonnenschein, Winde und Wolken, Alles ist in deiner Hand! Alles steht dir zu Gebothe und mit jedem kannst du uns Menschen beglücken oder strafen, wie du willst.- Wirklich wird uns das schöne Wetter zur Last, zum Nachtheile für Menschen und Vieh gereicht es, und wir seufzen, wir rufen nach Regen.
119 Ach! wir sind zwar Sünder, o Gott! und haben deine Ungnade, deine Züchtigung wohl verdient. Doch sieh! dein Volk bekehrt sich wieder; es erkennet und bereut seine Fehltritte und Missethaten; es will und wird sich bessern. Erhöre also unser kindliches Fle= hen, bester Vater! Verzeih die begangenen Sünden, und segne das Land mit erwünschtem
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