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Neues Katholisches Gebetbuch zum allgemeinen Gebrauche / von Karl Aloys Nack, Domkapitular in Augsburg. Letztes, acht Tage vor seinem Hinscheiden vollendetes Werk. Mit Erlaubniss des Hochw. Ordinariats
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für verschiedene Umstände des Lebens. 257

Gebeth

um einen Regen.

Wenn ich den Himmel schließen, und keinen Re­gen werde fallen lassen; mein Volk aber sich bekehret, mich anflehet, bei mir Hilfe fucht, und wegen seinen Sünden Buße wirket, so will ich es vom Himmel erhören, ihm feine Sün= den verzeihen, und ihrem Lande Segen geben. Sagt Gott im 2. Buche der Kronit, VII. Kap. 13. Vers.

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O Gott! du bist der Herr der Natur! Regen und Sonnenschein, Winde und Wolken, Alles ist in deiner Hand! Alles steht dir zu Gebothe und mit jedem kannst du uns Men­schen beglücken oder strafen, wie du willst.- Wirklich wird uns das schöne Wetter zur Last, zum Nachtheile für Menschen und Vieh gereicht es, und wir seufzen, wir rufen nach Regen.

119 Ach! wir sind zwar Sünder, o Gott! und haben deine Ungnade, deine Züchtigung wohl verdient. Doch sieh! dein Volk bekehrt sich wieder; es erkennet und bereut seine Fehl­tritte und Missethaten; es will und wird sich bessern. Erhöre also unser kindliches Fle= hen, bester Vater! Verzeih die begangenen Sünden, und segne das Land mit erwünschtem

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