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Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen / von Elisa von der Recke
Entstehung
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Aber welcher Reichthum von sinnlichen und gei­stigen Wohlthaten, von irdischen Freuden und Himmlischen Beseligungen strömt dem Menschen zu aus der Hand des Allmächtigen! Zu wel­cher heiligen Benutung und Verwaltung der ihm zugetheilten Gaben ist durch diesen Vorzug der Mensch verpflichtet! Er soll froh und glück­lich sein, aber auch froh und glücklich machen: und darin erfüllt er, mit lebendigem Bewußtsein eines höheren Berufes, Gottes Willen! Wie Je­sus Christus ausströmen ließ die Segnungen sei­ner göttlichen Kräfte, so sollen auch wir mit­theilen unserm Nächsten von den Gaben und Kräf­ten, die der Gott der Gnade und der Huld uns verlichen hat. Ja, der Ewige hat alles so weise geordnet, daß Jeder, wie beschränkt auch der Kreis seines Wirkens sein mag, dennoch Andern Gaben mitzutheilen hat. Wie unermeßlich ist die ewige Güte, die das Daseiende erhält, und das Erhaltene beglückt! Unaussprechlich ist die Vaterhuld, die sich der Menschen erbarmet.

Tief und unerforschlich ist die Weisheit, mit welcher der Vater im Himmel die Schicksale der Menschen ordnet und Freuden und Leiden ver­theilt. Jedes Gefühl in mir wird Dank und Bewunderung seiner Güte, seiner Gnade, seiner Weisheit. Entzückt und begeistert erhebt sich mein un passé mardi in endiler

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