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ten! Wohl nicht immer habe ich dankbar genug mich der günstigen Verhältnisse gefreut, die mich in den Fall sezten, Gutes zu wirken! und selbst die gelungenste That meiner Kraft, und die ruhigste Stille, mit der ich etwa mein Leiden ertrug, waren beide ganz rein vor Gott von aller citlen Selbstgefälligkeit? War mein Thun und Lassen immer begleitet von der heiligen Demuth, die aus dem Munde unfres Heilandes spricht: und wenn ihr alles gethan habt; so sprecht: wir sind unnüße Knechte!!! 11
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Herr! Herr und mein Gott! mit tiefbewegter Seele blicke ich zu dir, o du Herzenskündiger! wer ist rein vor dir! wer kann wissen, wie oft er fehlet! Verzeihe mir die verborgenen Fehler. Erfülle mich mit der Kraft deines Geistes, daß ich mehr und mehr mich loswinde von den Mångeln und Fehlern, die mich noch immer empfinden lassen, wie viel mir fehlt an der Gerechtigkeit, die vor dir gilt. Nie weiche von mir
die heilige Demuth, diese sichere Führerin auf dem Wege zur inneren Vollendung. Du, Herr, hast meine Tage bestimmt, ich weiß es nicht, wie fern oder nahe mir der letzte ist; aber jeder Zeitabschnitt soll mich erinnern:
Die Jahre dieser Pilgerzeit hund in Sind uns zum Heil gegeben;


