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ringt von ihnen den ganzen Lebenstag; denn ihm muß Alles dienen, was ihm begegnen mag.
4. Und geht einmal auf Erden die Kindeszeit zu End, er weiß, was ihm muß werden nach Christi Testament: ein Erbtheil in dem reichen, geliebten Va terland. Solch Wohlstand ohne Gleichen ist eines Christen Stand.
Anhang.
Mel. Wer nur den lieben Gott 744 Je größer Kreuz,
mel: wer ohne Kreuz, ist ohne Gott. Beim trügerischen Weltgetümmel vergißt man Hölle, Fluch und Tod. Oselig ist der Mann ge schäßt, den Gott in Kreuz und Trübfal seßt.
2. Je größer Kreuz, je beffre Christen: das Kreuz ist unser Probestein. Wie mancher Garten wird zur Wüsten, fällt nicht ein Thränenthau hinein! Das Gold wird auf dem Feuerheerd, ein Christ in man cher Noth bewährt.
3. Je größer Kreuz, je stärkrer Glaube: die Palme wächset bei der Last; die Süßigkeit fließt aus der Traube, wenn du sie wohl gefeltert hast. Im Kreuze wächset uns der Muth
wie Perlen in gesalzner Fluth.
4. Je größer Kreuz, je größre Liebe: der Wind bläst nur die Flammen auf, und scheinet gleich der Himmel trübe, so lachet doch die Sonne drauf. Das Kreuz vermehrt der Liebe Glut, gleichwie bas Del im Feuer thut.
5. Je größer Kreuz, je mehr Gebete: geriebne Kräuter duften wohl; wenn um das Schiff kein Sturmwind wehte, so fragte man nicht nach dem Pol. Wo kämen her, wenn er nicht auch versuchet wär? 6. Je größer Kreuz, je mehr Verlangen; im Thale steiget man bergan. Wer durch die Wüsten ist gegangen, der fehnet sich nach Kanaan. Das Täublein, findets hier nicht Ruh, so fliegt es nach der Arche zu. 7. Je größer Kreuz, je lieber Sterben: man freut sich recht auf seinen Tod; denn man entgehet dem Verderben, es stirbt auf einmal alle Noth. Das Kreuze, das die Gräber ziert, bezeugt, man habe triumphirt.
8. Je größer Kreuz, je schönre Krone, die Gottes Hand uns beigelegt und die einmal vor seinem Throne der Ueberwinder Schei
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