Anhang.
4. Mein Herzenskron und Freudensonn sollst du, Herr Jesu, bleiben; laß mich doch nicht von deinem Licht durch Eitelkeit vertreiben; bleib du mein Preis, dein Wort mich speis; bleib du mein Ehr, dein Wort mich lehr, an dich stets fest zu glauben. 5. Wend von mir nicht dein Angesicht, laß mich in Kreuz nicht zagen; weich nicht von mir, mein höchste Bier, hilf mir mein Leiden tragen; hilf mir zur Freud nach diesem Leid, hilf, daß ich mag nach dieser Klag dir ewig dort Lob sagen.
Mel. Wie wohl ist mir, o Freund
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mer treuer lieben, mein Heiland, gib mir Kraft dazu. Lang hat die Welt mich umgetrieben, nun schenkst du mir die wahre Ruh, die Ruh, mit der nichts zu vergleichen, der alle Königstronen wei: chen, die uns den Himmel offen zeigt. Ach, daß ich ganz in Lieb zerflösse vor deiner Liebe Wundergröße, die alles Wissen übersteigt.
2. Wie freundlich haft du mich gezogen, wie ging mir dein Erbarmen nach! Ich floh von dir und griff betrogen nach Herzeleid und
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Ungemach. Du aber nahmst ohn mein Verlangen in deiner Liebe mich gefangen und wecktest meinen todten Sinn. Nimm, Seelenfreund, für diese Treue, mein ganzes Herz, das ich dir weihe, entreiß mirs doch und nimms dir hin.
3. Ich hange nicht an irdschen Gaben, dich, Jesu, such ich ganz allein; soll ich nichts zu genießen haben, ich will auch so zufrieden sein; dein Reich wächst nicht in lauter Freuden; lehr mich getrost und stille leiden und mach in Allem mich getreu. Nimm hin mein Wollen, Denken, Richten, mein eignes Laufen, Wirken, Dichten, daß nichts, denn du, mehr übrig sei.
gerathen, wenn ich aus eigs ner Wahl nichts thu. Ein Andrer sinn auf große Thaten; mein Geist erblicket eine Ruh, worin er leidend das vollführet, was von des Geiftes Trieben rühret, und das heißt recht in Gott gethan. O mischte sich doch in mein Lieben nichts mehr von meinen eignen Trieben, so fing ich recht zu lieben an.
5. Getreuer Jesu, soll ich hoffen, daß meine Liebe treuer werd? Ach ja, dein Herze steht noch offen dem, welcher


