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Von der Beichte.
Ich glaube aber, der allmächtige geben: Und was er mehr wider Gott werde mir meine Sünden die Gebote Gottes und seinen vergeben, und derselben wohlver: Stand gethan, ic. dienten Strafe, aus Gnaden erlafsen, um seines lieben Sohnes unsers Herrn Jesu Christi willen, der seinen Leib für mich gegeben, und sein Blut für mich vergossen hat, zur Vergebung der Sünden.
Dafür ich Ihm will von Herzen danken, und mein Leben durch feine Gnade bessern. Bitte, wollet mich mit Gottes Wort trösten, von meinen Sünden lossprechen, und mir morgen das Hochwürdige Abendmahl, zur Stärkung meines schwachen Glaubens, mittheilen.
Eine andere Beicht.
Jdh
charmer sündiger Mensch bekenne mich vor Gett aller Sünden schuldig; insonderheit bekenne ich vor euch, daß ich ein Knecht ( Magd 2c.) bin; aber ich diene, leider! untreulich meinen Herrn, denn da und da habe ich nicht ges than, waß sie mich gebeißen, babe sie erzürnet, und zu fluchen beweget, habe versäumet, und SchaBin auch den lassen geschehen. in Worten und Werken unschambar gewesen, habe mich mit meines gleichen erzürnet, wider meine Frau gemurret, und gefluchet ic. Dies alles ist mir leid, ich bitte um Gnade, ich will mich bessern.
Noch eine kurze Beicht. charmer, elendiger, fündiger daß ich, leider! viel gefündiget habe mit Gedanken Worten und Werken; es sei tödtlich, täglich, heimlich, öffentlich, wissentlich oder unwissentlich, die sind mir von Herzen leid, und bitte um Gnade, ich will mich bessern.
Wenn aber jemand sich nicht bea schweret befindet mit solchen oder größeren Sünden, der soll nicht forgen, noch weiter Sünde suchen noch erdichten, und damit eine Marter aus der Beicht machen; sondern erzähle eine oder zwo, die du weißt, also: Insonderheit be kenne ich, daß´ ich einmal gefluchet: item einmal unhübsch mit Worten gewest. Einmal dies N. versäumet habe ic. Also laß es genug sein.
Weißt du aber gar keine,( welches doch nicht wohl sollte mög lich seyn) so sage auch keine insonderheit, sondern nimm die Verge bung auf die gemeine Beicht, so du vor Gott thust, gegen den Beichtiger.
Ein Herr oder Frau fage also:
Ansonderheit bekenne ich für euch,
und Gesinde nicht treulich erzogen habe, zu Gottes Ehren; ich habe gefluchet, böse Erempel mit unzüchtigen Worten und Werken gegeben, meinen Nachbarn Schaden gethan übel nachgeredet, zu teuer erkauft, falsche und nicht ganze Waare ge
Darauf soll der Beichtiger sagen: Gott sey dir gnädig und stärke deinen Glauben.
Sprich weiter:
Glaubst du auch, daß meine Vergebung Gottes Bergebung sey? Antwort. Ja, lieber Herr!
Darauf spricht er:
Wie du gläubest, so geschche dir. und ich, aus dem Befehl unsers Herrn Jesu Christi, vergebe dir deine Sünden, im Namen des Vaters und des Sohnes, und des heiligen


