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Bergisches Gesangbuch : bestehend in 930, sowohl alten als neuen geistlichen Liedern für die evangelischen Gemeinen zur Erweckung heiliger Andacht, Uebung wahrer Gottseligkeit und zum christlichen Gebrauche bei dem öffentlichen und häuslichen Gottesdienste nebst Gebeten
Entstehung
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Von der Auferstehung.

und sehet, denn ein Geist hat nicht Verständniß, daß sie die Schrift Fleisch und Bein, wie ihr sehet, verstanden, und sprach zu ihnen: daß ich habe. Und da er das Also ist es geschrieben, und also fagte, zeigete er ihnen Hände und mußte Christus leiden, und aufer­Da stehen von den Todten am dritten Füße, und seine Seiten. wurden die Jünger froh, daß sie Tage, und predigen lassen in seis nem Namen Buße und Vergebung den Herrn sahen.

Da sie aber noch nicht glaubten der Sünden unter allen Völkern, vor Freuden und sich verwunder- und anheben zu Jerusalem. Ihr ten, sprach er zu ihnen: Habt ihr aber seid des alles Zeugen. Und hier was zu essen? Und sie legten abermal sprach er zu ihnen: Frie: thm vor ein Stück vom gebraten de sei mit euch! Gleich wie mich Fisch und Honigseims. Und er mein Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und da er das ſagte, nahms, und vor ihnen.

Er aber sprach zu ihnen: Das bließ er sie an, und sprach zu ih sind die Reden, die ich euch sagte, nen: Nehmet hin den heiligen Geist, da ich noch bei euch war; denn es welchen ihr die Sünde erlasset, des mußte also erfüllet werden, was von nen sind sie erlassen, und welchen mir geschrieben ist im Gesetze Mose, ihr sie behaltet, denen sind sie be­in den Propheten, und in den halten. Psalmen. Da öffnete er ihnen das

II.

homas aber der Zwölfen einer, sich

Darnach in Galiläa offenbarete

nicht bei ihnen, da Jesus kam. Tyberias. Er offenbarte sich aber Da sagtens die andern Jünger zu also: Es waren bei einander Si ihm: Wir haben den Herrn gese- mon Petrus, und Thomas, der da hen. Er aber sprach zu ihnen: beisfet Zwilling, und Nathanael, Es sey denn, daß ich in seinen von Cana in Galiläa, und die Händen sehe die Nägelmaale, und Söhne Zebedäi, und andere zween lege meine Finger in die Nägel seiner Jünger. Und Simon Pe maal, und lege meine Hand in trus sprach zu ihnen: Ich will hin seine Seiten, will ichs nicht glauben. fischen gehen; Sie sprachen zu ihm: Und über acht Tage waren aber- So wollen wir mit dir gehen. Sie mal seine Jünger drinnen, und gingen hinaus, und traten ins Thomas mit ihnen. Da kam Je- Schiff alsobald. Und in derselbigen sus, da die Thüren verschlossen Nacht fingen sie nichts. Da es aber jetzt Morgen war: waren, und trat mitten ein, und sprach: Friede sey mit euch! Dar- stand Jesus am Ufer, aber die nach sprach er zu Thoma: Reiche Jünger wußten nicht, daß es Je deine Finger her, und sich meine sus war. Und Jesus sprach zu ih Hände, und reiche deine Hand nen: Kinder habt ihr nichts zu her, und lege sie in meine Seiten. essen? Sie antworteten ihm: Nein. und sey nicht ungläubig, sondern Er aber sprach zu ihnen: Werfet gläubig. Thomas antwortete und das Netz zur Rechten des Schiffs, sprach zu ihm: Mein Herr und so werdet ihr finden. Da warfen mein Gott! Jesus sprach zu ihm: sie und konnten nicht mehr ziehen, Dieweil du mich gesehen hast, Thoma, vor der Menge der Fische. die Selig sind, so glaubest du. nicht sehen, und doch glauben!

Da sprach der Jünger, welchen Jesus lieb hatte, zu Petro: Es ist

der

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