1. Morgenlieder.
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de Mich der erde Gern ent- 1 5. So weit die himmel ge
Geht, Vater, deine Ich will sie, Gott, erhöhen: Denn täglich wird fie neu. Von dem wir alles haben, Mein Schuß, mein Heil, mein Licht, Quell aller guten gaben, Gott! wen erfreust du nicht?
schwingen, Dir dort ewig hen, lob zu singen. treu.
6.
Mel. Befiehl du deine Wege. 15 Erwachet, harf und psalter! Gott hat den tag gemacht. Dankt, danket dem Erhalter Dem hüter in der nacht! Erwachet, ihn zu loben! Gott hat den tag gemacht. Der Hüter sey erhoben, Der Hüter in der nacht.
2. Daß sie ihm danken müsse, Verhüllt er seine welt In seine finsternisfe, Wie in ein sichres zelt. Dann fldBet er verborgen Geheime kraft uns ein Durch seinen glanz im morgen Sichtbarer uns zu seyn.
3. Die frommen schlummern måde Von ihrer tage müh; Und ihres Vaters friede Umringt und stärket sie: Ob er sich bessern möchte, Bedeckt der langmuth arm, Durch viele todes nächte, Der sünder sichern schwarm.
4. Erwacht zu seinem ruhme, Ihr frommen, aus der nacht, Zu seinem eigenthume Geschaffen und bewacht. Ihr abgefallnen kinder, Hört ihren lobgesang! Und buße, buß, ihr sunder, Sey euer morgendank!
6. Ich bin durch deine liebe, Du Liebe, was ich bin, Nimm jeden meiner triebe Zu deiz nem opfer hin! Was sollt ich, Herr, dir geben? Mich ganz und ohne zwang. Ein dir geheiligt leben Sey ewig, Gott, mein dank.
7.
In bekannter Melodie.
16 Gott des himmels und der erden, Vater, Sohn und heilger Geist! Der es tag und nacht läßt werden, Mond und sonne scheinen heißt, Dessen starke hand die welt, Und was drinnen ist, erhält.
2. Gott! ich danke dirvon herzen, Daß du mich in dieser nacht Vor gefahr, angst, noth und schmerzen Treu behütet und bewacht, Und, bei aller meiner schuld, Mich noch trågst mit vaterhuld.
3. Laß die nacht auch meiner sünden Jezt mit dieſer nacht vergehn: Laß mich gnade


