9
rkeit
mich
gedenke nicht dabei mit Rührung und Dank an dich, meinen Schöpfer. O wie beschä die ganze Natur! Kein einziges Geschi vom Seraph, der vor dem Throne des Höchsten steht, bis zum kleinsten Würmchen, das im Staube friecht, schweigt, jedes predigt und erhebt seinen Schöpfer. Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und das Firmament verkündigt seiner Hände Werk. Ein Tag sagt's dem andern, und eine Nacht thut's fund der andern. Wie könnte ich bei diesem allgemeinen Jubel schweigen! Nein! meine Seele, lobe Gott! denn es ist ja schön, unsern Gott loben, ja es ist lieblich! Ps. 146, 1. Besinge den Herrn, besinge seinen Ruhm, der so herrlich ist in seinen Werken! Ja, ich will dich erheben, du König! und deinen Namen loben immer und ewiglich. Du Herr bist groß und sehr löblich, und deine Größe ist unaussprechlich. Ich will deine große Güte preisen und deine Gerechtigkeit rühmen. Du verdeckest den Himmel mit Wolken, und gibst Regen auf Erden; du machst den Mond, das Jahr darnach zu theilen; du machst Finsterniß, daß es Nacht wird. Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie weislich geordnet, und die Erde ist voll deiner


