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so grausamen Martern und Qualen den Schuldbrief unserer Sünden, der wider uns war, mit seinem Blute auslöschen, sich selbe auf eine so furchtbare Weise beiligen gesehen; würten wir bei einer solchen Scene, wo die Sonne ihr Licht verhüllte, der Vorhang des Tempels zerriß, die Erde bebte, die Felsen splitterten, und die Gräber geöffnet wurden, ohne Schauder, ohne Reue und Schmerzen über unsere Sünden haben aushalten Sünden haben a ami können? Würden wir nicht wenigstens, wie jene medytac
ungläubige Volksschaar und die heidnischen Soldaten, reumüthig an die Brust geschlagen haben?-
Wie traurig ist es demnach, bei diesem heiligsten Opfer Leute zu sehen, die, gleich als ob ihnen daran gelegen wäre, zu zeigen, daß sie nichts davon halten und glauben, sich die ärgerlichsten Ausgelassenheiten der Sitten und Gebärden erlauben, die Gottes Gerechtigkeit eben da auf's neue reizen, wo ihr göttlicher Mittler sie zu beschäftigen trachtet; die das Blut des Gnadenbundes und ihrer Erlösung, da es wirklich fließt, und für sie um Barmherzigkeit rufet, fruchtlos machen und gleichsam mit Füßen treten. Ist das nicht ein Gräuel der Verwüstung in dem Allerheiligsten? 35lle sau so susi


