daß Du Deine Urme am Kreuze so weit ausgestreckt haft, um Deine Geneigtheit und Begierde zu zeigen, alle diejenigen, welche am Ende ihres Lebens zu Dir fliehen, Deinen Schutz und Deine Erlösung von allem Uebel suchen und um gnådige Aufnahme in Dein himmlisches Reich flehentlich bitten, auf das Liebreichste zu empfangen. Deswegen laß auch mich so selig ſein, aus einem gläubigen Herzen in meinem letten Stündlein zu seufzen: ,, Herr Jesu, nimm meinen Geist auf! Bater, ich befehle meinen Geist in Deine Hände." Amen.
Der stille Freita g.
Mel. Christus der ist mein Leben.
O Tag, so schwarz und trübe, Wie düstre Mitternacht!
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O Tag, so warm von Liebe, Wie's teine Sonne macht! Dich schwärzen finstre Thaten, Du brütest schweres Leid, Du zeigst den Herrn verrathen, Den Herrn der Herrlichkeit!
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Un greuelhafte Gründe Führst du den scheuen Fuß; Und ungeheure Sünde,
Das ist dein Morgengruß! Und Liebe ohne Ende, Uus Gottes Baterhaus, Cie breitet hier die Hände Um Kreuze segnend aus.
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Verfolgt vom blut'gen Haffen Bergießt sie für die Welt Sie fann's, fie fann's nicht laffen Ihr Blut als Lösegeld.
O Tag, so schwarz und trübe, Du zeugst von meiner Nacht; O Tag, so warm von Liebe, Ich seh' der Gnade Macht.


