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lichste Pfand, mit welchem sie freudig durch die duntle Pforte vor den Thron des Richters traten.3u wem wird das heilige Wort gesprochen: ,, Nehmet, effet, das ist mein Leib! nehmet, trinket, daß ist Mein Blut?" Blicket hinein in den Kreis, der um die Gnadentafel sich gesammelt hat; es sind arme Leute, die Alles verlassen haben und sind Ihm nachgefolgt, den ihre Seele über alles liebt, den sie nöthiger haben, als das tägliche Brod, den sie brünstiger suchen, als der Hirsch das frische Wasser; arme Leute mit bangem Herzen und zagender Seele, trostbedürftig, gnadenhungrig. Ach! und siehe! der Kreis erweitert sich und heran treten Blinde und Lahme und Krüppel, Menschen, von den Land. straßen und Zäunen hereingendthigt; Kranke, denen kein Arzt helfen, und die kein Kraut heilen kann; Missethäter, welche unter dem Fluche des gebroche nen Gesetzes seufzen; Seelen, welche unter der unerträglichen Last ihrer Schuld daher keuchen; müde Wanderer, welche auf weiten Irrwegen ihr Glück vergebens suchten und nun mit wunden Füßen hieher ihre lehte Zuflucht nehmen; Betrogene, wel che die Welt um den Frieden ihres Herzens gebracht und ihnen für flüchtige Wollüfte immer brennende Gewissensbisse verkauft hat; Bettler, welche schon vor mancher Thür anklopften und flehten, aber de nen keine Hand das Brod reichte, das ihren Hun ger stillen, und das Wasser bot, das ihren Durst löschen kann; Weinende, welche zurück schauen auf einen Weg, der mit welken Freudenkränzen be streut ist und an Grabstätten vorüberführt, und die nun hier Trost für ihre gebrochenen Herzen suchen und bei dem Blicke auf ein zertrümmertes Lebens,


