Vorrede.
IX
* 790 Das Jahr, in welchem dieses Gesangbuch erscheint, ist unsrer Stadt durch ein hartes Misgeschick unvergeßlich geworden, dessen Folgen die ihrer alt- ehrwürdigen Kirchen beraubten Gemeinen insonderheit schmerzlich empfinden. Wenn indeß, wie wir zu Gott hoffen, diese von ihm über uns verhängte Züchtigung den Sinn für das Eine, das noth ist, die Hochachtung gegen sein heiliges Wort und die Liebe zu demselben, bei Vielen von neuem geweckt, bei Allen kräftiger angeregt hat: so läßt sich auch mit Grund erwarten, daß eine reichhaltigere Sammlung geistlicher Gesänge gerade jetzt eine um so günstigere Aufnahme finden und zur Förderung der gewirkten heilsamen Eindrücke das Ihrige beitragen werde. Aus der Fülle unsrer Herzen rufen wir Gott an, daß er dazu
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