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Am 3. und 4. Sonntage in der Fasten.
Evangelium am 3. Sonntage in der Fasten( Oculi),
lig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die du gesogen haft. Er aber sprach: Ja felig sind, die Gottes Wort hören und bewahren. Epistel, Ephef. 5, v. 1.9. o fend nun Gottes Nachfolger,
als lieben und wans fich. Etliche aber unter ihnen spra- delt in der Liebe, ateichwie Chriftus chen: Er treibet die Teufel aus durch uns geliebet hat, und sich selbst dar Beelzebub, den Obersten der Teufel. gegeben für uns zur Gabe und Opfer, Die andern aber versuchten ihn, und Gott zu einem süßen Geruch. Hure: begehrten ein Zeichen von ihm vom rei aber und alle Unreinigkeit, oder Himmel. Er aber vernahm ihre Ge- Geiz, lasset nicht von euch gefaget danken, und sprach zu ihnen: Ein werden, wie den Heiligen zustehet: jeglich Reich, so es mit ihm selbst auch schandbare Worte und Narrenuneins wird, das wird wüste, und theidigung, oder Scherz, welche euch ein Haus fället über das andere. Ist nicht ziemen, sondern vielmehr Dank: denn der Satanas auch mit ihm selbst fagung. Denn das sollt ihr wissen, uneins, wie will sein Reich bestehen? daß kein Hurer noch unreiner, oder dieweil ihr faget, ich treibe die Teufel Geiziger( welcher ist ein Gößendieaus durch Beelzebub. So ich aber die ner), Erbe hat an dem Reiche Chrifti Teufel durch Beelzebub austreibe, und Gottes. Lasset euch niemand durch wen treiben sie eure Kinder aus? verführen mit vergeblichen Worten, Darum werden sie eure Richter seyn. denn um dieser willen kömmt der So ich aber durch Gottes Finger die 3orn Gottes über die Kinder des Teufel austreibe, so kömmt je das Unglaubens. Darum seyd nicht ihre Reich Gottes zu euch. Wenn ein stars Mitgenossen. Denn ihr waret weifer Gewappneter seinen Pallast be- land Finsterniß, nun aber seyd ihr wahret, so bleibet das Seine mit ein Licht in dem Herrn. Wandelt Die Frieden; wenn aber ein stärkerer über wie die Kinder des Lichts. ihn kömmt, und überwindet ihn, so Frucht aber des Geiftes ist allerlei nimmt er ihm seinen Harnisch, dar- Gütigkeit und Wahrheit. D auf er sich verließ und theilet den Evangel. am 4. Sonntage in Raub aus. Wer nicht mit mir ist, der Fasten( Låtare) der ist wider mich, und wer nichts Job. 6, v. 1 15. mit mir fammelt, der zerstreuet.mon Wenn der unsaubere Geift von dem Menschen ausfäbret, so durchwandert er dürre Stätte, suchet Ruhe, und in Galiläa, und es zog ihm viel Volks findet ihrer nicht; ſo spricht er: Ich nach, darum, daß sie die Zeichen saben, will wieder umkehren in mein Haus, die er an den Kranken that. Jesus daraus ich gegangen bin. Und wann aber ging hinauf auf einen Berg, und er fömmt, ſo findet ers mit Befemen feste sich daselbst mit seinen Jüngern. gekehret und geschmüctet. Dann ges Es war aber nabe die Ostern, der het er bin, und nimmt sieben Geister Juden Fest. Da bub Jesus ſeine zu sich, die ärger sind, denn er selbst; Uuden auf, und siehet, daß viel und wenn sie binein kommen, woh- Bolte zu ihm kömmt, und spricht zu nen sie das und wird bernach mit demselbigen Menschen änger, denn vorhin. Und es begab sich, da er solches redete, erbub ein Weib im Volke die Stimme, und sprach zu ihm: Se
Und
Luc. 11, v. 14:28. datt nd er trieb einen Teufel aus, der war stumm, und es geschahe, das der Teufel ausfuhr, da redete der Stumme, verwunderte
arnach fuhr Jesus weg über das
an der
Philippo: Wo kaufen, wir Brod, daß diese effem?( Das sagte eraber, ihn zu versuchen, denn er wußte wohl, was er thun wollte). Philippus antwortete ihm: Zweihundert Pfen.


