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Verbessertes Gesangbuch, zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung
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Erster Theil.

Aus dem 102. Pfalm.

Mel. Erhabner Gott, was. 16.

21. vergehn deine

Vom Wesen Gottes

auf dein Geheiß, da stand, deiner Weisheit Preis. halisiging 4. Wie gegoßne Spiegel stehn deine und die Welt sinkt, wenn sie dein Urm nicht hält.

5. Du nur bleibest, wie du bist, was dein weiser Rath beschließt, ist unwandelbar, wie du, gut und heilig stets, wie du.

err

flucht aller Zeiten, denn du bist Gott in allen Ewigkeiten. Du warst es schon, eh' Erd' und Himmel ward, eh' noch dein Urm sich uns geoffenbart.

2. Was bin ich, Herr, und alle Menschenkinder? Staub sind vor dir der Heilige, der Sünder. Wie schnell enteilt das Leben doch von mir! Du Höchster, du nur bleibest für und für.

3. Du hast vorhin die Erde zube- 7.

Was du zusagst, ist gewiß; reitet; dein Urm hat, Gott, den zwischen Licht und Finsterniß tappt Himmel ausgebreitet. Doch sie ver­gehn, veralten, wie ein Kleid; du aber bleibst in alle Ewigkeit.

der Mensch hin, wählt, bereut pldg­lich wieder, was ihn freut.

4. Es werden noch die Himmel und die Erden, wie ein Gewand von dir verwandelt werden. Du bleibest, wie du bist; denn keine Zeit umgrenzet doch je die Unendlichkeit.

5. Das ist der Troft, die Hoffnung deiner Knechte, du schüßest sie mit deiner starken Rechte, du läsf'st ihr Herz sich ewig deiner freu'n und bleibst ihr Gott; denn sie sind ewig dein.

6. Das sey mein Trost in allen trüben Stunden. Vom Tode selbst bleibt er unüberwunden. Kein Tod, kein Grab trennt mich, o Gott, von dir. Mein Fels, mein Heil, das bleibst du ewig mir!

Mel. Gott sey Dank in aller Welt.

22. 11

6. Du bist nicht ein Menschenkind, daß du lügest! nicht gesinnt, wie der Mensch, der wandelbar nimmer bleibet, was er war.

nermeßlich, ewig ist

Gott, der Hochste. Herr, du bist,

wie du dich uns offenbarst, nun

und ewig, der du war'st.

2. Ewig bleibst du selbst dir gleich, weif' allein und gnadenreich, ewig mächtig und voll Kraft, heilig und untadelhaft. de um

3. Alle Werke deiner Hand waren dir, o Gott, bekannt, eh' die Welt,

8. Sollt' ich denn auf Fleisch ver: trau'n? nicht, mein Heil, auf dich nur bau'n? ohne Weisheit und Verstand Brunnen graben in den Sand?

9. Nein, Unwandelbarer, dein soll sich meine Seele freu'n. Sey mein Fels, Gott, sey mein Licht, ewig meine Zuversicht!

10. und in allgemeine Nacht sinke dann mit seiner Pracht jeder Himmel, und die Welt stürze hin, wenn Gott mich hält!

Von der Allwissenheit Gottes.

Der 139. Pfalm.

8.

23. Du

Mel. O Gott, du frommer Gott. err, du erforschest mich; dir

kennst mein ganzes Thun und alle meine Sorgen. Was meine Seele denkt, war dir bereits bekannt, eh' der Gedanke noch in meiner Seel' entstand.

-

2. Nie spricht mein Mund ein Wort, das du, o Herr, nicht wisseft. Du was ich thu', du ordnest, du beschließeft, was mir begegnen soll. Erstaunt seh' ich auf dich. Wie groß ist dein Verstand! Wie wunderbar für mich!

3. Wohin, wohin soll ich vor deinem Geiste fliehen? Wo könnt ich jemals wohl mich deinem Uug' entziehen? Führ' ich gen Himmel auf, so bist du, Höchster, da; führ ich zur Tief hinab, auch hier bist du mir nah.