8 und seinen Vollkommenheiten.
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Auch ohne Kreatur bist du dir selbst To Mel. Allein Gott in der Höh'. d genug, du Schöpfer der Natur.
3. Du riefft dem, das nicht wahr, 15.
er Herr ist Gott
um Lust und Seligkeiten auf's Mannigfaltigste um dich her auszubreiten. Die Liebe bist du selbst; Verstand und Rath ist dein; und du gebrauchst sie gern zu segnen, zu erfreun.
4. Du sprichst, und es geschieht. Auf dein allmächtig: Werde! ent= stand dein großes Werk, der Himmel und die Erde. Mit deinem kräft'gen Wort trägst du die ganze Welt, und deine Macht vollführt, was uns unmöglich fällt.
5. Du bist der Herren Herr. Der Erde Majestäten sind, Höchster, vor dir Staub. Auch Geister kannst du tödten. Wen du erniedrigest, Gott, wer kann den erhöhn? Wen du erhöhen willst, deß Hoheit muß bestehn.
6. Du bist es, der allein Unsterblichkeit besiget, der Leben giebt und nimmt; der unsern Odem schüßet. Der Geist, der in uns lebt, den haben wir von dir. Willst du, so wird er Nichts. Du bleibest für und für.
7. Wer hat dich je gesehn? Wer kann im Fleisch dich sehen? Kein sterblich Uuge reicht bis zu den LichtesHöhen, wo du voll Majestät auf deinem Stuhle thronst, und unterm frohen Lob der Himmels- Heere wohnst.
8. Was wir, unendlicher! von deinem Wesen wissen, daß hast du selbst zuvor uns offenbaren müssen. Die Schöpfung zeugt von dir; und deines Sohnes Mund macht uns noch deutlicher, Gott, deinen Namen fund.
9. Doch hier erkennen wir dich noch gar unvollkommen. Wird aber der maleinst der Borhang weggenommen, der jetzt das Heiligste noch unserm Blick verschließt, dann sehen wir dich, Gott, so herrlich, wie du bist.
10. Sndeß sey auch schon jest dein
und keiner mehr.
Frohlockt ihm
alle From- men!
Wer ist ihm
gleich? wer ist wie Er, so herr
lich, so vollkom- men? Der Herr
ist groß! sein Nam' ist groß! Er
ist unendlich, grenzenlos in seinem
ganzen Wesen.
2. Jhn trifft kein Wechsel flücht'ger Zeit. Nie größer oder kleiner wird seines Wesens Herrlichkeit. Der Erst' ist er, sonst keiner! Wir Menschen sind von gestern her; eh' noch die Erde war, war Er; noch eher, als die Himmel.
3. Um seinen Thron her strömt ein Licht, das ihn vor uns verhüllet. Ihn fassen alle Himmel nicht, wie weit er sie erfüllet! Er bleibet ewig, wie er war, verborgen und nur offenbar in seiner Werke Wundern.
4. Was waren wir, wenn seine Kraft uns nicht gebildet håtte? Er fennet uns, und was er schafft, der Wesen ganze Kette. Bei ihm ist Beisbe defe und Verstand, und Kraft und Stärke; seine Hand umspannet Erd' und Himmel.
5. Ist er auch jemals von uns fern? Weiß er nicht Uller Wege? Wo ist die Nacht, da sich dem Herrn ein Mensch verbergen möge? Die Finsterniß ist vor ihm Licht! Gedan
uns
ſchmähe nicht ein befungen. Verken felbst entfliehn ihm nicht in ihrer
Lob von ersten schwachen Bungen! Dort soll, wenn wir dereinst vor dir verherrlicht stehn, ein Lied im höhern Chor dich, großer Gott, erhöhn.
6. Wer schüßt den Weltbau ohne dich, o Herr, vor seinem Falle? Allgegenwärtig breitet sich dein Fittig über alle! Du bist voll Freundlichkeit


