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Katholisches Gebethbuch zum allgemeinen Gebrauche / von Karl Alois Nack, Pfarrer in Druisheim
Entstehung
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26) Wenn ihr bethet, macht es nicht( so bffentlich) wie die Heuchler, damit sie vor den Leuten fromm scheinen; sondern verschließet euch, und berhet zu eurem Vater: und euer Bater, der im Verbors genen sieht, wird euch öffentlich vergelten.- Mas chet auch nicht viel leere Worte, wie die Heiden, welche meynen, sie werden um ihrer Plauderey wegen erhört werden. Seyd ihnen nicht gleich: denn euer Vater weiß von selbst, was ihr bedürs fet, ehe ihr ihn bitter. Bey Matth. VI. 5. 27) Wenn ihr fastet, laffet euch keine Traurigkeit ansehen, wie die Heuchler: denn diese verstellen thr Gesicht, daß ihnen die Leute ihr Fasten ans sehen sollen.- Damit haben sie aber auch ihren ganzen Lohn.- Du also, wenn du fastest, salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht, daß dir die Leute dein Fasten nicht ansehen, und es nur dein Vater, der im Verborgenen ist, wisse: und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird es dir öffentlich vergelten. Bey Matth. VI. 16. 28) Hütet euch, euer Allmosen vor den Leuten zw geben, um von ihnen gesehen zu werden: ihr habet sonst keine Vergeltung vor eurem himmlischen. Va. ter zu hoffen. Wenn du Allmosen giebst, so pos faune es nicht aus, wie die Heuchler, fordern laß sogar deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte thut! so geheim sey dein Allmosen: und dein Vater, der es im Verborgenen sieht, wird es dir dffentlich vergelten, Bey Matth. VL.

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