Druckschrift 
Katholisches Gebethbuch zum allgemeinen Gebrauche / von Karl Alois Nack, Pfarrer in Druisheim
Entstehung
Einzelbild herunterladen

421

Ruhe finden; denn mein Joch ist fanft, und leicht ist meine Bürde. Bey Matth. XI. 20) Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sons dern die Kranken. Ich bin auch nicht gekommen, Gerechte zur Besserung einzuladen, sondern Süns der.- G.het doch, und lernet, was Das heiße: Barmherzigkeit will ich, und kein Opfer. Bey Matth. IX.

21) Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber an seiner Seele Schaden leidet? Womit wollte er dann den Verlnst derselben ersetzen? Bey Matth. XVI, 22) Sammler euch nicht Ueberfluß und Schätze für die Erde, wo sie Schaben und Rost verzehren, wo Diebe einbrechen, und sie stehlen; sondern samme let euch Schätze für den Himmel, wo sie weder Schaben noch Roft verzehren, noch Diebe einbres chen, und sie fehlen.-Du Thor! sprach der Herr des Lebens und des Todes zum reichen Manne, noch in dieser Nacht mußt du sterben; und was du nun zusammengescharrt haft, wem wird es zufallen?- So geht es Jedem, der Schäße sammelt und zwar reich ist, aber nicht vor Gott. Bey Matth. VI. 19. und Luf, XII. 20. 23) Niemand kann zween Herren dienen: denn ents weder wird er diesen hassen, und jenen lieben: oder diesem anhangen, und jenen verachten. Ihr könnet nicht zugleich Gott und dem Mamon( dem Reichthumsgötzen) dienen. Darum sag' ich euch:

-