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Katholisches Gebethbuch zum allgemeinen Gebrauche / von Karl Alois Nack, Pfarrer in Druisheim
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so vieler Unreinen die Entblößung fallen!- und du unterwarfst dich ihr. Aber wer kann wohl auch deinen zerfleischten Leib, dein mit Dörnern gekröntes Haupt, und deine bluttriefende Wunden sehen, ohne sich seiner Weichlichkeit zu schämen, und ohne aufzuhören, ein Freund, ein Sclave der frechen Ueppigkeit und Wollust zu bleiben?

Ach! von dieser Sünde bewahre und heile mich, o Gott! Ehrbar wie am hellen Tage, will ich künfs tig vor deinen Augen wandeln, und was immer der Schamhaftigkeit zuwider ist, das soll, wie Gift und Tod, verabscheuet, und vermieden werden. Mein Leib ist ein Tempel des heiligen Geistes, ift die Wohnung einer vernünftigen, Gott geweihten Seele; und diese soll nicht entheiligt- nicht ges schåndet werden!-

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Ausziehen will ich auch alle böse Gewohnheiten und sündhafte Neigungen; ausziehen will ich den alten Menschen, und mich bestreben, einen neuen anzulegen, der nach deinem Geiste und Herzen, o Jesu! gebildet ist. Amen.

Vater unser 20.

XI. Station.

Jesus wird ans Kreuz genagelt.

. Ich bethe dich an u. f. w.

Entsetzlich

ntsetzlicher Anblick! Diese grausame Streckung der Glieder diese durch Hände und Füße geschlas