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II. Von den Peinen des Fegfeuers. angefangen hatte, für ihn zu beten, sah sie ihn schmachtend vor Durst und Hiße, unsauber, mit der gehabten Wunde im Gesichte, aus einem finstern Kerker, wo noch viele Andere behalten waren, hervorgehen. Als sie nachher noch inbrünstiger für ihn betete, sah ste ihn bald wieder an einem hellen Orte, reinlich und fröhlich mit andern Kindern spielend, und statt der Wunde hatte er eine Narbe im Gesichte. Daran erkannte sie, daß er von seiner Pein befreit ſei. Der heilige Augustin, welcher mit andern heiligen Kirchenvätern diese Gesichte für echt hält, macht darüber die Bemerkung, es müsse dieser Knabe getauft gewesen sein, und hernach seine Unschuld entweder auf Zudringen seines heidnischen Vaters durch eine gößendienstliche Handlung, oder durch Verlegung der Wahrheit, oder irgend einen andern Fehler des kindlichen Alters verloren haben. Graf von Stollberg führt im VIII. Bande seiner Geschichte Jesu die Beschreibung dieser Gesichte in ihrer ursprünglichen Umständlichkeit an, und so auch Buttler im Leben der gedachten Heiligen vom Monate März.


