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Katholisches Missionsbuch oder kurze Anweisung recht zu beten, fromm zu leben, und glückselig zu sterben : nach den Werken der ehrwürdigen Väter P. Alexander Wille, P. Peter Canisii, P. Robert Bellarmin, P. Alois Merz und nach noch einigen andern gottseligen Schriftstellern aus der Gesellschaft Jesu
Entstehung
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ståttiget. 4. So vieler Glaubensgegner selbst, welche bes kennen, daß die katholische in den ersten Jahrhunderten die wahre Kirche Christi gewesen sei; und weil sie niemals erweisen werden und können, wann, wo, wie sie aufgehört habe die wahre zu seyn, so ist nothwendig noch die, wel­che sie gewesen. O wie stark sind die Zeugniße, einen Verstand, der nicht freiwillig blind ist, von der Wahrheit ist, von der der katholischen Kirche zu überweisen dni nilind tube 3. Denn sie ist allein die wahre Kire Christi wegen den unlaugbaren Wunderzeis chen. Dergleichen sind erstens die vergangenen, deren eine erstaunliche Menge die glorwürdigsten Kirchengeschichten, die bewährtesten Schriften der heiligen Våter erzählen. 3weitens die fortdauernden, welche alle Tage können ge= sehen werden, als z. B. die über alle Naturskräfte unver­wefenen Leiber des heiligen Anfelms in Frankreich, der heiligen Magdalena von Pazzis in Italien, der heiligen Elisabeth in Portugal, der heiligen Theresia in Spanien, des heiligen Huberts in Niederland, des heiligen Franzis­cus Xaverius in Indien u. s. w. das wunderbare Aufwal­len des Bluts des heiligen Januarius, wenn es zu deffen Haupt gestellet wird, in Neapel, die unversehrte Zunge des heil Johann von Nepomuk zu Prag, und des heil. Anto= nius von Padua, daß so beständige Fließen eines heilsamen Dels aus den Gebeinen der heiligen Walburga zu Eichstädt u. f. w. Die jährlich erfolgenden, das ist jene, so von Zeit zu Zeit durch die Fürbitte der göttlichen Mutter, und anderer heiligen Diener Gottes geschehen, wie es die wahrhaf­ten, gerichtlich untersuchten Nachrichten erweisen. Viertens ( nichts zu sagen von der Gabe der Weissagung, von der Gewalt über die bösen Geister, welche Gott verschiedenen in seiner Kirche zu ertheilen pflegt) ist aus allen das größte Wunder die Ausbreitung und die Erhaltung der katholischen Kirche, unter blutigen Verfolgungen der Heiden, unter ge= waltigen Anfällen der Keßer, unter wüthenden Stürmen der ganzen Hölle u. f. w. Tausendmal hätte diese Kirche müssen überwältiget und zernichtet werden, wenn sie nicht die wahre wäre, welcher Christus den beständigen Beistand versprochen. Gott kann unmöglich ein Wunder wirken zur Bekräftigung einer falschen Kirche; folglich muß nothwendig die katholische