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Herrn Benjamin Schmolckens [...] Gott geheiligtes und güldenes Kleinod vor die Gott Vater, Sohn und Heil. Geist lobenden alten und betagten Leute [...] ; nebst einem geistlichen Gesang-Büchlein auf besondere Zeiten und Zufälle eines Christen
Entstehung
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Sterbe- Lieder.

von dannen; bey dir, o Sonne, ist ber from­men Seelen Freud und Wonne.

W

as ist es doch? Was ist der Menschen Leben? wir fahren hin, gleichwie ein leichter Wind, wie Wasser- Schaum, wie Wasser- Blasen schweben, gleichwie ein Eis, so von einander rinnt. Der Wasser- Schaum, die leichten Winde, verschwinden oft nicht so geschwinde.

2. Wer ist uns gut nur für den andern Morgen? Die Frist ist gar geringe, kurz und klein. Wir haben uns noch heute zu besorgen, den Augenblick kann uns're Stunde seyn. Kein Augenblick ist so behende, als schnell und plößlich unser Ende.

3. Wir messen oft mit weiten Schritten abe die kurze Zeit, und denken weit hinaus, und stehn doch schon bereits an unserm Gra­be, ja können kaum erreichen unser Haus. Wenn wir es, Menschen, recht betrachten, so sind wir gar für nichts zu achten.

4. Das grüne Laub, wenn es will heut abfallen, so geht ein Wind gemeiniglich vorher; zerfällt ein Haus, so giebt es doch ein Knal­Len, und sinket nicht so plößlich ohngefähr. Wir aber werden fortgetragen, auch eh wir uns noch können klagen.

5. Kunst,