Verlangen nach einem seligen Ende. 175 bleibe nicht länger außen; denn die Tage meines Lebens haben ein Ende, und meine Jahre sind dahin gefahren, wie ein Schatten. Ach! mein Gott! die Zeit ist da, daß du dich mein erbarmest! Darum verzeuch nicht, mein Hort, eile, mich zu erlösen, denn mein Herz ist frank vor großer Liebe, und verlanget nach dir. Verleihe mir, mein Herr, eine selige Heimath, daß ich erlange, was ich glaube, und erkennen und sehen möge die Herrlichkeit, darauf ich hoffe. Der Tod ist wohl schwarz und greulich, aber mir ist er schön und lieblich. Derowegen komm, o du liebes Stündlein! Komm, mein Gott, komm mit einer seligen Heimfahrt, und thue meiner Seele auf die Thür des Lebens, die du aufgethan haft meinem Herrn Jesu, wie du mir durch ihn verheißen hast, auf daß ich im Friede ruhe, und meine Wohnungseyim ewigen Zion. Mein Gott erhöre meine Stimme, komm heute noch, so du willst, und
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