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Am 25. Sonntage nach Trinitatis.
Evangelium am 25. Sonntage nach Trinitatis, Matth. 24, V. 15= 28.
Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwüstung, davon gesagt ist durch den Propheten Daniel, daß er stehet an der heiligen Ståtte,( wer das liefet, der merke darauf). Alsdann fliehe auf die Berge, wer im Jüdischen Lande ist. Und wer auf dem Dache ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen. Und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht um, seine Kleider zu holen. Wehe aber den Schwangern und Säugern zu der Zeit. Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter, oder am Sabbat. Denn es wird alsdann eine große Trubsal seyn, als nie gewesen ist, von Anfang der Welt bis her, und als auch nicht werden wird. Und wo diese Tage nicht würden verkürzet, so würde kein Mensch selig: Aber um der Auserwählten willen werden die Tage verkürzet. So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus, oder da, so sollt ihrs nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen, und große Zeichen und Wunder thun, daß verführet werden in den Irrthum( wo es möglich wäre) auch die Auserwählten. Siehe, ich habe es euch zuvorgesagt. Darum, wenn sie zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüsten, so gehet nicht hinaus; siehe, er ist in der Kammer, so glaubets nicht. Denn gleichwie der Blig ausgehet vom Aufgang, und scheinet bis zum Niedergang, also wird auch seyn die Zukunft des Menschen Sohns. Wo aber ein Was ist, da sammlen sich die Adler.
Epistel, 1. Theff. 4, V. 13 18.
Wir wollen euch aber, lieben Brüder, nicht verhalten von denen, die da schlafen, auf daß ihr nicht traurig seyd, wie die andern, die keine Hoffnung haben.


