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Am 19. Sonntage nach Trinitatis.
ihn, und sprach: Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz? Jesus aber sprach zu ihm: Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüth. Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben, als dich selbst. In diesen zwei Geboten hanget das ganze Gesetz und die Propheten. Da nun die Pharisäer bei einander waren, fragte sie Jesus, und sprach: Wie dünkt euch um Christo? Weß Sohn ist er? Sie sprachen: Davids. Er sprach zu ihnen: Wie nennet ihn denn David im Geist einen Herrn? da er saget: Der Herr hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße. So nun David ihn einen Herrn nennet, wie ist er denn sein Sohn? Und Niemand konnte ihm ein Wort antworten, und durfte auch Niemand von dem Tage an hinfort ihn fragen.
must Epistel, 1. Cor. 1, 2. 4= 9.
Ich danke meinem Gott allezeit eurenthalben für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christo Jesu, daß ihr seyd durch ihn in allen Stücken reich gemacht, an aller Lehre, und in aller Erkenntniß, wie denn die Predigt von Christo in euch kräftig worden ist, also, daß ihr keinen Mangel habt an irgend einer Gabe, und wartet nur auf die Offenbarung unsers Herrn Jesu Christi. Welcher auch euch wird fest behalten bis ans Ende, daß ihr unstråflich seyd auf den Tag unsers Herrn Jesu Christi. Denn Gott ist treu, durch welchen ihr berufen seyd zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesu Christi, unsers Herrn.
Evangel. am 19. Sonnt. nach Trinit., Matth. 9, V. 1. 8. Da trat er in das Schiff, und fuhr wieder herüber, und kam in seine Stadt. Und siehe, da brachten sie


