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muß auch die Mittel vorbereiten, um ihn gehörig auszuführen. 3. B., wenn ich voraussehe, daß ich mit einem leidenschaftlichen, leicht aufbrausenden Menschen etwas zu thun haben werde, so werde ich mir nicht nur vornehmen, mich nicht hinreißen zu lassen, ihn zu beleidigen, sondern ich werde schon im voraus auf sanftmüthige Worte denken, um ihm zuvorzukommen, oder ich werde mich nach jemand umsehen, der mir hilft, ihn besänftigen. Sehe ich voraus, daß ich einen Kranken besuchen müsse, so werde ich über die gehörige Zeit, die Trostworte und die Art der Hilfeleistung nachdenken. Und so auch in andern Fällen.
4. Demüthige dich hierauf vor Gott, und erkenne, daß du von allem dem, was du überlegt und beschlossen hast, sowohl in Bezug auf die Vermeidung des Bösen als die Üebung des Guten aus dir ſelbst nichts zu vollführen vermagst. Nimm deßwegen gleichsam dein Herz in beide Hände, und opfere es mit allen guten Borsäßen der göttlichen Majestät, und bitte sie inständig, sie möge gnädig dasselbe schüßen und stärken, auf daß du getreu in ihrem Dienste bist; sprich hiebei


