Anhang.
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zustehen.
2. Sey Gott getreu, laß Buß' bei Zeit nur wieder auf nicht den Wind des Kreuzes dich abkehren. Ist er dein Vater, 7. Sey Gott getreu bis in du sein Kind, was willst du den Tod und laß dich nichts mehr begehren? Dies höchste abwenden: er wird und kann Gut macht rechten Muth; kann in aller Noth dir treuen Beiseine Huld dir werden: nichts stand senden, und käm' auch Beffers ift, mein lieber Chrift, gleich das böll'sche Reich mit im Himmel und auf Erden. aller Macht gedrungen, wollt auf dich zu, so glaube du, du bleibeft unbezwungen.
8. Wirst du Gott also bleiben treu, wird er sich dir erweisen, daß er dein lieber Vater sey, wie er dir hat verheißen, und eine Kron' zum Gnadenlohn im Himmel dir aufsetzen, da wirft du dich fort ewiglich in seiner
3. Sey Gott getreu bon Jugend auf, laß dich kein' Luft noch Leiden in deinem ganzen Lebenslauf von seiner Liebe scheiden; sein alte Treu' wird täglich neu, sein Wort steht nicht auf Schrauben; was er verspricht, das bricht er nicht, das sollst du fühnlich glauben.
4. Sey Gott getreu in dei- Treu ergößen. nem Stand, darein er dich geseget; wenn er dich hält mit
Mel. 3ion klagt mit Angst ic.
ſeiner Hand, wer ist, der dich 935. ey mir tauſendmal verleget? Wer seine Gnad' zur
Bruftwehr hat, kein Teufel kann je und je geliebt, Jesu, der du ihm schaden. Wo dies Stacket ſelbst gebüßet das, womit ich um einen steht, dem bleibet dich betrübt. Ach! wie ist mir wohl gerathen. doch so wohl, wenn ich fnien und liegen foll an dem Kreuze, da du stirbeft, und um meine Seele wirbeft."
5. Sey Gott getreu, sein liebes Wort standhaftig zu bekennen; steb' feft darauf an allem Ort, laß dich davon nicht trennen. Was diese Welt in Armen hält, muß Alles doch vergeben; sein liebes Wort bleibt ewig fort ohn' alles Wanken fiehen.
6. Sey Gott getreu, als welcher sich läßt treu und gnádig finden; ftreit unter ihm nur ritterlich, laß über dich den Sünden ja wider Pflicht den Bügel nicht; wär' ja der Fall geschehen, so sey bereit, durch
2. Jch umfange, herz' und Füsse der gefränkten Wunden Zahl und die purpurrothen Flüsse deiner Füß und Nägelmal. O wer kann doch, schönster Fürst, den so hoch nach uns gedürft't, deinen Durst und Lieb'sverlangen völlig faffen und umfangen.
3. Heile mich, o Heil der Seelen, wo ich frank und traurig bin, nimm die Schmerzen, die mich quälen, und den ganzen
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