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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für evangelische Gemeinen
Entstehung
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Allgemeine Bitten.

5. Laß mich in Chrifti Sinn mit Jedem freundlich leben, doch auch mit feftem Muth dem Bö­sen widerstreben. Um Reichthum bitt' ich nicht; doch, segneft du mein Thun, so laß auf meinem Gut nur nie ein Unrecht ruhn.

6. Soll ich auf dieser Welt mein Leben böher bringen, mit manchem sauern Tritt bindurch in's Alter dringen, so gieb mir, Herr, Geduld, vor Sund' und Schand' bewahr, auf daß ich tra­gen mag mit Ehren graues Haar.

7. Laß mich auf Christi Tod einst froh von hinnen scheiden, die Seele nimm zu dir hinauf zu deinen Freuden. Dem Leib' ein Räumlein gönn' bei frommer Chriften Grab, auf daß er seine Rub' an ihrer Seite bab'.

8. Wenn deine Stimm', o Herr, die Todten einft erwecket: so öffne auch die Gruft, die mein Gebein bedecket. Durch deiner Allmacht Wort ruf meinen Leib hervor und führ' ihn schön ver­flärt zu deiner Engel Chor.

Mel. In allen meinen Thaten 2c.

19. Por For dich, Herr, will ich treten, um glau­bensvoll zu beten; mein Heil fommt nur von dir. Ich suche nichts hienieden, als, Vater, deinen Frieden; du giebst ihn gern, verleih' ihn mir.

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3. Auch unter bangem Seh nen, auch unter heißen Thränen hoff' ich auf dich, mein Gott! JIch will mein ganzes Leben dir findlich übergeben und treu dir sehn bis in den Tod.

4. Du, Vater, sollst mich füh­ren, mir Herz und Sinn regieren durch deines Geistes Zug. Steb' ich bei dir in Gnaden, was könnte mir dann schaden? Du bist mir Schuß und Schirm genug.

5. Dein Wort voll Treu' und Wahrheit sey meiner Seele Klars beit und meines Pfades Licht. Es soll mein Sehnen stillen und meine Bruft erfüllen mit froher Glaubenszuversicht.

2. Ob ich begabt soll werden mit Gütern dieser Erden, leg' ich in deine Hand. Laß mir nur das gelingen, daß ich hindurch mag dringen zu jenem ew'gen Vater­land.

6. 3u dir führt mich vom Staube einst der, an den ich glaube, mein Heiland, Jesus, ein; da werd' ich, rein von Sün­den, bei dir und ihm mich finden und ewig deiner Huld mich freun.

Mel. O wie felig find die Seelen 2c.

20. Mer auf seinen Hei

auf einen Fels gebauet und be­sitzt den Himmel schon. Ob er gleich muß zeitlich leiden, einst genießt er ew'ge Freuden dort vor seines Jesu Thron.

2. Herr, du wolleft mich berei­ten zu des Himmels Seligkeiten, die mein sehnend Herz begehrt. Du kannst fräft'gen, stärken, gründen, daß den Gnadenlohn wir finden, den dein Wort uns hoffen lehrt.

3. Schreibe, Herr, auch all' die Meinen in die sel'ge Zahl der