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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für evangelische Gemeinen
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Allgemeine Bitten.

allem meinen Thun begleite| preift; erfülle selbst im größten mich dein Segen. Was mein Beruf verlangt, was mir gebeut die Pflicht, vollbringt nur deine Kraft; d'rum, Gott, verlaß mich nicht!

Schmerz mit Frieden meinen Geift.

8. Verleib' mir bei des Lebens Laft den Troft der Ewigkeit, bis mich, wie du verheißen haft, voll­komm'ne Wonn' erfreut."

5. Ach Gott, verlaß mich nicht, daß ich mich dir ergebe, voll Lieb' und Hoffnung sey, recht glaub' und chriftlich lebe. reite mich schon hier, zu schaun dein Angesicht, und auch im Tode noch, mein Gott, verlaß mich nicht!

Mel. Jch dank' dir schon zc.

Be 5. llmächtiger, der feinen Thron im Himmel hoch erhöhet; erhöre mich, der Erde Sohn, der betend vor dir stehet!

2. Aus Staube schufft du mich, der Staub soll sich zu dir erhe­ben; ich, der Verwesung sichrer Raub, soll ewig bei dir leben. 3. Was ist der Mensch, wie arm, wie bloß, wie elend hier auf Erden! Was ist der Mensch, wie frei, wie groß, wie selig soll er werden!

4. Welch einen Vorzug gabst du mir, da du Vernunft mir schenkteft, und einen Strahl des Lichts von dir in meine Seele fenfteft!

Mel. Nun sich der Tag zc.

4. ugütiger, allein bei dir

fteht aller Menschen Heil. Nur du kannst segnen; gieb auch mir an deinem Se­gen Theil.

2. Erleuchte du mir den Ver­stand, was gut ist, einzusehn, und leite mich an deiner Hand, den Weg des Heils zu gehn.

3. Beuch meine Seele ganz zu dir und deiner Liebe hin; und mehr sey deine Gnade mir, als irdischer Gewinn.

5. Ja, du haft mir das höchste 4. Lockt mich die schnöde Luft Pfand von deiner Huld gege­der Welt, dann steh' mir Schwaben, da du auch mir den Sohn chen bei, daß ich in dem, was dir gesandt und in ihm Heil und gefällt, fest und beharrlich sey. Leben.

5. Gieb mir zu jeder guten That von oben her Gedeihn, und reize mich, mit Hülf' und Rath den Nächsten zu erfreun.

6. Darum, Herr, beug' ich meine Knie' vor dir, der mich er­hoben; den Engeln gleich, soll ich, wie sie, anbeten dich und loben.

6. Die Sorge für mein irdisch Glück werf' ich allein auf dich; auf mir auch ruht dein Vater­blick; ich weiß, du sorgft für mich. 7. Gieb mir ein immer fröb­lich Herz, das dich für Alles überwinden.

7. Verleib' mir nur die Wiſsen­schaft, mein wahres Glück zu finden, und gieb mir Willen Muth und Kraft, mich selbst zu