Verschiedene Gesänge.
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Schlummer auf!* denn es naht das Heil uns Allen,* Nacht ist weg, der Tag im Lauf.* O dann fort mit allen Thaten, die die Nacht zur Mutter hatten!* Künftig ziehe Jedermann* nur des Lichtes Waffen an!
5. Laßt uns wie am Tage wandeln,* nicht in Fraß und Trunkenheit; nicht nach Fleischbegierden handeln,* weit ver= bannt sei Zank und Neid!* Jenem gänzlich nachzuarten,* dessen Ankunft wir erwarten, dieses ist nun unsre Pflicht,* so wie sein Apostel spricht.
6. Welterlöser! ich erfülle* deines treuen Knechtes Rath; * komm in meines Fleisches Hülle,* wie dein Bot' verkündet hat!* Komm und bringe mir den Frieden!* Menschen ist er nur beschieden, die von gutem Willen sind!* komm! ich bin es, göttlich Kind!
II. Adventslied.
1. Maria! sei gegrüßet,* du lichter Morgenstern!* der Glanz, der dich umfließet,* verkündet uns den Herrn. Von jedem Makel rein, sollst du, zum Menschenheile,* des Höchsten Mutter ſein.
2. Dein Gott zu dir gewendet,* ertheilet den Befehl; es eilt, von Ihm gesendet,* der Engel Gabriel.* Er spricht: o Gnaden voll, gesegnet unter Weibern!* der Herr bedenkt dein Wohl.
3. Dies konntest du nicht fassen und batest ihn dabei,* dich recht versteh'n zu lassen, was diese Botschaft sei.* Ma= ria, zitt're nicht!* denn du hast Huld gefunden vor Gottes Angesicht.
4. Er will, du sollst empfangen,* gebären einen Sohn: * der wird durch Ihn gelangen* auf Davids Vaterthron. Des Höchsten Sohn zugleich,* und Jesus soll Er heißen,* unendlich ist sein Reich.
5. Wie soll denn dies geschehen?* Ich kenne keinen Mann. * O Jungfrau! du wirst sehen, was Gottes Allmacht kann. * Er sendet seinen Geist,* der wird dich überschatten, damit du Mutter seist.
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6. In ihren alten Tagen* kann auch Elisabeth von seinen Wundern sagen, die nun gesegnet geht. * Sie hieß zwar unfruchtbar;* doch Dem ist Nichts unmöglich, der sein wird, ist und war.


