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Wandeln auf der Tugend Bahn, Denken, thun, wie du gethan.
Deines Glaubens Macht und Stärke Bebte in den Qualen nicht,
Nach ihm war im Wort und Werke Stets dein Wandel eingericht.
O, daß wir in unsern Zeiten Doch die Sünde eifrig meiden, O, daß wie der Glaube rein, Auch die Sitten möchten sein.
3.
Des Tyrannen Schmeicheleien Und der ird'schen Ehren Ruhm Konnten nie dein Herz erfreuen: Christus war dein Eigenthum.
Laß' uns Reichthum, Luft und Ehren Nie auf dieser Welt begehren;
and day 29 Unser Herz soll stets allein,
Nur auf Gott gerichtet sein.
Da man grausam dich gebunden An den rauhen Marterpfahl, Littest du durch tiefe Wunden Vieler Pfeile bitt're Qual.
Nun der Herr dich hat erhoben Qu Zum Triumpf im Himmel droben;
Bei des Allerhöchsten Thron Flehe, unser Schuppatron!
Aller Pest und Krankheit steu're, Halte gift'ge Seuchen auf, Die Gesundheit uns erneu're, Bis wir schließen unsern Lauf.
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