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ber 1803 dieſe löbliche Bruderschaft in die Pfarrkirche zum h. Gangolph verlegt worden.
Wie der heil. Joseph das leuchtendste Vorbild wahrer Familientugenden ist, so hat auch die Verbrüderung unter seinem Namen und seiner Anrufung nicht allein den Zweck, den heil. Joseph innig zu verehren und die Andacht zu dies sem heil. Vater auf das Beste zu fördern, sondern auch ganz besonders unter dem Schuße und der Fürbitte des h. Joseph christlichen Glauben und christliches Leben in den Familien, in den Haushaltungen immer mehr einheimisch zu machen.
Diese Bruderschaft ist also eine überaus segensreiche und volksthümliche; denn sie soll dazu beitragen, daß wieder alle jene schönen Tugenden in den Familien Aufnahme finden, ohne welche das wahre dauerhafte Glück in denselben nicht gedeihen kann: Glauben und Frömmigkeit, Eintracht und Liebe, Arbeitsamkeit und Standeszufriedenheit, Gerechtigkeit und christliche Zucht 2.
Unter dem Schuße und der Fürbitte des heil. Joseph sollen die Familien wahrhaft christliche Familien werden in ächt katholischem Sinne; jedes Glied derselben soll die Tugenden dieses großen Heiligen nachahmen und nach dem dreifachen Tugendleben trachten, welches unser lateinisches Bruderschaftsgebet in des Apostels Worte begreift, daß wir alle nüchtern, gerecht und fromm leben und glückselig unter dem Schuße des heil. Joseph sterben mögen.
Man kann sich zu jeder Zeit des Jahres in diese Bruderschaft einschreiben lassen. Dem in dieselbe Eintretenden wird das Bruderschafts- Bildniß des heil. Joseph zugestellt. Keine der Obliegenheiten und keine der Gebetsübungen der Bruderschaft ist im Gewissen verpflichtend, d. h., derjenige, welcher die vorgeschriebenen Gebete und Uebungen unterläßt,


