Zugabe.
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hier ermüden will, Der schaue 2. Wie ein adler sein gefieder auf das ziel! Da ist freude. Ueber seine jungen streckt, Also Wohlan, so seid Zum kampf hat auch hin und wieder Mich bereit: So krönet euch die des Höchsten arm gedeckt, Alsoewigkeit. novi bald im mutterleibe, Da er mir mein wesen gab Und das leben, das ich hab Und noch diese stunde treibe. Alles ding währt seine zeit: Gottes lieb in ewigkeit.
3. Sein Sohn ist ihm nicht zu theuer; Nein, er gibt ihn für mich hin, Daß er mich vom ew'gen feuer Durch sein theures blut gewinn. O du ungegründter brunnen! Wie will doch mein schwacher geist, Ob er sich gleich hoch befleißt, Deine tief ergründen können? Alles ding währt seine zeit: Gottes lieb in ewigkeit.
3. Streitet recht die wenig jahre, Eh ihr kommt auf die todtenbahre; Kurz, kurz ist un ser lebenslauf. Wann Gott wird die todten wecken, Und Christus wird die welt erschrekfen: So stehen wir mir freuden auf. Gott lob! wir sind verföhnt. Daß uns die welt verhöhnt, Währt nicht lange; Und Gottes sohn Hat längstens schon Uns beigelegt die ehren
fron.
4. Jesu, stärke deine kinder Und mache die zu überwinder, Die du erkauft mit deinem blut. Schaff in uns ein neues leben, Daß wir uns stets zu dir erheben, Wann uns entfallen will der muth. Geuß aus auf uns den geist, Dadurch die liebe fleußt In die herzen: So halten wir Getren an dir Im tod und leben für und für.
Wilhelm Erasmus Arends.
627. Sollt ich meinem Gott nicht singen? Sollt ich ihm nicht dankbar sein? Denn ich seh in allen dingen, Wie so gut ers mit mir meint. Ist doch nichts als lauter lieben, Das sein treues herze regt, Das ohn ende hebt und trägt, Die in seinem dienst sich üben. Alles ding währt seine zeit: Gottes lieb in ewigkeit.
4. Seinen Geist, den edlen führer, Gibt er mir in seinem wort, Daß er werde mein regierer Durch die welt zur himmelspfort; Daß er mir mein herz erfülle Mit dem hellen glaubenslicht, Das des todes nacht zerbricht Und die hölle selbst macht stille. Alles ding währt seine zeit: Gottes lieb in ewigkeit.
5. Meiner seelen wohlergehen Hat er ja recht wohl bedacht; Will dem leibe noth zustehen, Nimmt ers gleichfalls wohl in acht. Wenn mein können, mein vermögen Nichts vermag, nichts helfen kann: Kommt mein Gott und hebt mir an Sein vermögen beizulegen. Alles ding währt seine zeit: Gottes lieb in ewigkeit,


