Weihnachts- Lieder.
Jesu, bleiben. Laß mich doch nicht Von deinem Licht Durch eitelkeit vertreiben, Bleib du mein preis, Dein wort mich speiß: Bleib du mein ehr, Dein wort mich lehr, An dich stets fest zu glauben.
5. Wend von mir nicht Dein angesicht, Laß mich im kreuz nicht zagen, Weich nicht von mir, Mein höchste zier, Hilf mir mein leiden tragen, Hilf mir zur freud, Nach diesem leid, Hilf, daß ich mag, Nach dieser klag, Dir ewig lob dort sagen. Georg Weissel.
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Das war Johannis lehr: Gott strafet den mit grimme, Der ihm nicht gibt gehör. O Herr Gott, mach auch mich zu deines findes frippen, So sollen meine lippen Mit ruhm erheben dich.
Valentin Thilo der Jüngere. sust Von der freudenreichen Ge burt Jesu Christi.
16. Christum wir sollen loben schon, Der reinen magd Marien sohn, So weit die liebe sonne leucht, Und an aller welt ende reicht. oinar
2. Der selig schöpfer aller ding Zog an eins knechtes leib gering, Daß er das fleisch durchs fleisch erwürb, Und sein geschöpf nicht all's verdürb.did deur
Mel. Aus meines herzens gr.
15. Mit ernst, o menschenfinder, Das herz in euch bestellt: Bald wird das heil der sünder, Der wunder- starke held, Den Gott aus gnad allein, Der welt zum licht und leben Versprochen hat zu geben, Bei allen kehren ein. 2. Bereitet doch fein tüchtig Den weg dem großen gast, 4. Das züchtig haus des herMacht seine steige richtig, Laßt zens zart Gar bald ein tempel alles, was er haßt: Macht alle bahnen recht, Die thal laßt sein erhöhet; Macht niedrig, was hoch stehet, Was krumm ist, gleich und schlecht.
3. Die göttlich gnad vom himmel groß, Sich in die keusche mutter goß, Ein mägdlein trug ein heimlich pfand, Das der natur war unbekannt.
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Gottes ward, Die kein mann rühret noch erkannt, Von Gotts wort man sie schwanger fand.
3. Ein herz, das demuth liebet,
5. Die edle mutter hat geborn, Den Gabriel verhieß zuvorn, Den Sanct Johanns mit sprinBei Gott am höchsten steht; gen zeigt, Da er noch lag in Ein herz, das hochmuth übet, mutterleib. m forman Mit angst zu grunde geht: Ein 6. Er lag in heu mit armuth herz, das richtig ist, Und folget groß, Die krippe hart ihn nicht Gottes leiten, Das kann sich verdroß, Es war ein kleine milch recht bereiten, zu dem kommt sein speis, Der nie kein vöglein Jesus Christ. hungern ließ. dylmost all
4. Das war Johannis stimme, 7. Des himmels Chör sich


