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Von der Empfängniß Christi.
han, Gotts sohn genannt soll hie gebrist, Will er mit freud ergößen.
werden.
4. Der Herr nahm auch an seinen knecht, Den Israel viel frommen; Barmherzigkeit die macht das schlecht, Daß er ihn angenommen, Wie er denn vor Den vätern zwar Vor langem hat zugesagt, Auch Abraham, Und was je kam Vom ſamen sein in ewigkeit.
5. Ehr sei dem Vater und dent Sohn, Und auch dem heil'gen Geiste: Als es im anfang war und nun, Der uns sein gnade leiste. Daß wir wandeln, Und stets handeln, Zur ehr göttlichem namen, Wer das begehrt, Der wirds gewährt, Nun sprecht von herzen: Amen.
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5. Noch weiter merk Ein göttlich werk, Daran sollt du dich halten: Dir ist bekannt, Dazu verwandt, Elisabeth die alte, Durch Gottes gnad Ein findlein hat Von ihrem mann empfangen, Sechs mond sind schier vergangen, Die unfruchtbar Gezählet war, Denn alle ding Gott möglich sind. Maria sprach zum engel: Sieh, ich bin gern Die magd des Herrn, Mir g'scheh nach deinen worten.
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7. Mein seel erhebt den Herren mein, Mein geist thut sich erspringen, Indem er soll mein heiland sein, Maria so thut sin gen: Mich schlechte maid Auch nichtigkeit, Allein hat angesehen, In mir vollbracht Sein göttlich macht, All g'schlecht mir lob verjähen.
2. Sein nam der ist allein be reit, Und thut all welt ergößen, Die sich in sein barmherzigkeit Mit furcht allzeit thun setzen. Denn sein gewalt Vonander spalt, So er sein arm thut regen, Was hoffart treibt, Kein g'walt auch bleibt, Vom stuhl thut ers bewegen.
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8. Mein seel, o Herr! muß
loben dich, Du bist mein heil, deß freu ich mich: Daß du nicht fragst nach weltlich'm pracht, Und hast mich arme nicht veracht, Und angesehn mein nie brigkeit, Von nun an wird drum weit und breit Mich selig preis sen jedermann, Du hast groß ding an mir gethan..
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2. Du bist auch mächtig, lieber Herr, Dein große macht stirbt nimmermehr: Dein nam ist aller ehren werth, Drum man dich billig rühmt und ehrt. Du bist barmherzig insgemein, Der dich von herzen fürcht allein, Du hilfft dem armen immerdar, Wann er muß leiden noth und g'fahr. i did not
3. Was demuth, g'dult und hunger hat, Die will er gänzlich speisen, Hoch setzen sie und machen ſatt, Damit sein g'walt beweisen. Die reichen schön läßt leer hingehn, Thut sie in trauren setzen, Doch was arm ist, Dem 3. Des menschen hoffart muß


