Druckschrift 
Evangelisches Gesang-Buch / hrsg. nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Cleve, Berg und von der Grafschaft Mark
Entstehung
Einzelbild herunterladen

428

Für Sterbende.

Mel. Mag ich Unglück nicht.

Gottes Throne. Ja, ich weiß, daß ich das Licht, Dem ich hier

676. Mein Lauf, Gottlob! vertraue, Nämlich Gottes Anges ift bald vollbracht, sicht, Dort auf ewig schaue. Welt, gute Nacht, Wir werden 3. Dieser schnöden bösen Welt uns nun scheiden! In Jesu Na- Jämmerliches Leben mir nun län­men sanft und still Ich wandeln ger nicht gefällt, Drum ich mich er­will Zur Seligkeit mit Freuden. geben Meinem Jesu, da ich bin In dieser Welt War mir bestellt Jetzt in lauter Freuden, Denn sein Viel Angst und Noth, Zuletzt Tod ist mein Gewinn, Mein Ver­der Tod, Jetzt endet sich mein dienst sein Leiden. Leiden.

4. Gute Nacht, ihr meine Freund', 2. In Jesu Namen schlaf ich Alle meine Lieben! Alle, die ihr ein, Er führt allein Mich aus um mich weint, Laßt euch nicht dem Tod in's Leben. Sein an betrüben. Schließ ich auch mein dem Kreuz vergoffnes Blut Kommt Auge zu, Sink in's Grab ich mir zu gut, Shm will ich mich nieder: Schaut, die Sonne geht ergeben. Er ist mein Hort, Sein zur Rub, Kommt doch morgen Lebenswort Stärkt mir mein Herz wieder. Im Todesschmerz, Kann Freud und Wonne geben.

3. In Jesu Namen fahr ich

Mel. Sollt es gleich bisweilen.

bin, Denn mein Gewinn 3 678. h. daß doch mein

Christus, wenn ich sterbe. Ich

Und

weiß, daß er mich nicht verläßt, die Seele bald wegnähme hier Und glaube feft: 3m Tod ich aus diesem Jammerthal, 3u sich nicht verderbe. Mir ist bereit in in den Freudensaal!

Ewigkeit Von Gottes Sohn Die 2. Sft doch hier nichts mehr Ehrenkron, Das rechte Him- als Klagen, Seufzen, Weinen, lau­

melserbe.

ter Plagen. Alle unsre beste Zeit Ist nur Müb und Herzeleid.

Mel, Schwing dich auf zu deinem.

3. Nichtig, flüchtig find die Tage, 677. inen guten Kampf Unser Leben ist nur Plage, Alles

hab ich Auf der ist nur Eitelkeit hier in dieser Welt gekämpfet, Denn der Herr Sterblichkeit. hat gnädiglich All mein Leid ge= 4. Was wir schauen hier auf Er­dämpfet, Daß ich meines Lebens den, Muß zu Staub und Asche were Lauf Selig nun vollendet, Und den. Was wir sehen, das vergebt, mein arme Seel hinauf Gott Gleichwie Rauch und Staub ver­dem Herrn gesendet.. weht.

2. Forthin ist mir beigelegt 5. Drum begehr ich nicht zu Der Gerechten Krone, Die mir lebert, Hier in dieser Welt zu wahre Freud erregt Dort vorschweben, Jefu, laß bei dir mich

fein,