426
Für Sterbende.
Auf dunklem Lebenspfade. Du rufft| Sch unverrückt und hoch entzückt mir zu: Bei mir ist Rub, Enipfange Dich, o mein Heiland, fehe. Gottes Gnade!
3. Hab' ich auch manche lange
Eigene Melodie.
Nacht, Warum sollt ich verzagen? 674. Kein Stündlein geht
ja ge=
wacht, Für mich das Kreuz ge- in dem Sinn, Ich bin auch imtragen. Du stehst mir bei, Bleibst mer, wo ich bin, Daß mich der immer treu, Ob Menschen vor Tod Wird sehen in die letzte Noth. mir fliehen. Ich bleibe dein Und Ach Gott, verläßt mich Alles hier, nie allein, Denn du willst mit So thu das Beste du bei mir. mir ziehen.
2. Hier ist kein Aufenthalt, Der 4. Du wanktest nicht auf steiler Tod har die Gewalt, Er nimmt Bahn, Du littest gottergeben. Zur und würget Jung und Alt.( Sr Herrlichkeit gingst du hinan, 3u reißt uns fort Aus unserm Orden, ihr mich zu erheben. O mache mich Stand und Ort. Ach Gott, verläßt Ganz frei durch dich Von Fesseln mich Alles hier, So thu das Beste dieser Erde, Daß ich dir treu Im du bei mir. Leiden sei, Und einst dein Erbe werde.
3. Kein Nath, kein Arzenei, Kein Rufen noch Geschrei, Kein Bruder 5. Wenn auch die Liebe um kann mich machen frei. In aller mich bat, Ich muß doch endlich Welt Ist nichts, das endlich mich scheiden; Doch folget auf die erhält. Ach Gott, verläßt mich Alles Thränenfaat Die Erndte ewger hier, So thu das Beste du bei Freuden. Was sich verband Durch mir. deine Hand, Kann ewig sich nicht trennen. Du wirst uns einst, Wenn du erscheinst, Vereint bei Namen nennen.
4. Kein Reichthum, Geld noch Gut, Kein fühner Heldenmuth Hilft vor des Todes Grimm und Wuth. All Chr' und Gunft Hilft nichts, hier rettet keine Kunst. Ach Gott, verläßt mich Alles bier, So thu das Beste du bei mir.
6. Du willst, daß ewig bei dir fein, Die dir dein Gott gegeben, Drum bleiben auch im Tode dein, Die dein sind in dem Leben. Welch große Schaar, Die treu dir war, und Pein, O Bringt Preis dir, ewig Ehre! Es naht dein Tag, Dann folg' ich nach In ihre Engelchöre.
5. Welch Leid, welch Angst Gott, wird um mich sein, Wenn nun der Tod wird brechen ein! Wer wird alsdann Mit Trost sich meiner nehmen
7. Herr, wann kommt meine an? Ach Gott, verläßt mich letzte Nacht, Wann naht der ewge Alles hier, So thu das Beste du Morgen? Ich weiß, du rufft: es bei mir. ist vollbracht! Drum lasse ich dich 6. Wenn mein Gewissensbuch forgen. Ich halte mich Stets feft Und des Gefeßes Fluch), Wein an dich, Bis ich zum Himmel gehe, Sünd und Satan zum Versuch
Tritt


